11.02.2022 08:55 |

Skibergsteigen

Daniel Zugg hält bei EM die Ländle-Fahne hoch

Stark startete der Daniel Zugg am Mittwoch mit der Quali-Bestzeit im Sprint in die Europameisterschaft im Skibergsteigen. Gesundheitlich angeschlagen, musste der Montafoner der vorgelegten Pace im Viertelfinale dann allerdings Tribut zollen. Als bester Österreicher stand ein guter vierzehnter Platz am Ende des Tages in den Büchern. Am Donnerstag reichte die Kraft im Vertical immerhin für Platz 25.

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Daniel Zugg hat das Glück in dieser Saison nicht gerade gepachtet. Zum wiederholten Mal trägt er eine Erkältung mit sich herum. Nicht gerade die besten Vorzeichen, um bei einer Europameisterschaft an den Start zu gehen, wo man eigentlich das Beste aus sich herausholen will. Wider Erwarten brachte Zugg am Mittwoch in der Sprint-Quali die Bestzeit auf die Piste. Im Viertelfinale hat dann allerdings etwas Kraft gefehlt.

„Ich habe mich in der Qualifikation super gefühlt, konnte pushen und stand am Ende ganz oben im Qualiranking. Aber vielleicht habe ich dabei etwas übertrieben und konnte im Viertelfinale dann nicht mehr ganz die Leistung abrufen. Im letzten Anstieg habe ich eine Attacke gesetzt, die aber von den anderen beiden gekontert wurde. Mit Platz 14 kann ich aber gut leben“,  so Zugg der als 14. das beste ÖSV-Resultat in der Gesamtwertung erzielte. Teamkollege Paul Verbnjak (15.) durfte sich indes in der U23-Wertung über die Bronzemedaille freuen.

Das Vertical
Weiter ging es am Donnerstag mit dem Vertical, wo es ca. 500 Höhenmeter auf den Coll de Roies zu überwinden galt. Eine realativ kurze Strecke mit wenigen Höhenmetern - eigentlich Bedingungen, die Zugg entgegenkommen. Am Ende reichte es für den Vorarlberger, der schon seit mehr als drei Wochen von Wettkampf zu Wettkampf unterwegs ist, für Platz 25. „Ich habe die Belastung von gestern extrem gespürt. Normalerweise kann ich, wenn es flach wird, richtig pushen und gut Meter machen. Aber das hat heute nicht wirklich geklappt“, erklärt Zugg, der mit seiner Zeit von 25:02 Min. trotzdem zufrieden ist. Der Rückstand auf den Schweizer Sieger Werner Marti lag bei knapp über zwei Minuten.

Nun stehen mit Freitag und Samstag erst einmal zwei Erholungstage für den Heeressportler an, bevor es am Sonntag mit der Mixed Staffel noch einmal um EM-Medaillen geht. 

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