Hilferuf von Anrainern

Verein klagt über Verkehrslawine auf der B148

Den Anrainern an der B148, vor allem im Gemeindegebiet von Weng, stinkt’s gewaltig. Denn seit im benachbarten Deutschland die Autobahn A94 München–Passau bis kurz vor Simbach fertiggestellt wurde, werden sie von einer Verkehrslawine überrollt.

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Bereits vor 20 Jahren machte schon einmal eine Bürgerinitiative auf die prekären Zustände bei Weng im Bereich Hartwald bis zur Hoferkreuzung aufmerksam. Doch im Zuge der Umfahrung St. Peter und Altheim konnte in diesem Bereich keine Lösung gefunden werden. Nun wird die Situation immer unerträglicher. Vor allem seit auf deutscher Seite die A94 München–Passau bis zur Grenzgemeinde Simbach fertiggestellt wurde, weicht der internationale Transitverkehr über die kürzere Strecke von Braunau zur Autobahnauffahrt Ort im Innkreis aus. Deshalb hat Manfred Rosner mit anderen Anrainern zu Weihnachten den Verein „Lebensraum B148“ gegründet. „Fast täglich zwischen drei und halb vier Uhr früh geht es los, rollen unzählige Lkw über die B148. Ich schlafe nur noch mit Ohropax“, weiß Rosner zu berichten.

Bereits 1500 Unterschriften gesammelt
Nicht nur die Lebensqualität leidet unter der Situation, sondern auch die Verkehrssicherheit. Dazu kommt, dass Ortskundige deshalb die B148 umfahren und dadurch der Verkehr auf Gemeindestraßen und Güterwegen zunimmt. Zumindest wurde zuletzt im Bereich Elling bis Leithen ein Überholverbot erlassen und die Geschwindigkeitsbeschränkung verlängert. Rosner: „Nur leider wissen das noch wenige, zudem hält sich fast keiner daran.“ Eine ins Leben gerufene Petition brachte innerhalb kürzester Zeit 1500 Unterschriften. Rosner hofft auf einen Lokalaugenschein mit Landesrat Günther Steinkellner (FP). Trotz mehrmaliger Anfrage kam es bisher zu keinem Termin.

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