13.01.2022 09:24 |

OECD-Studie:

Homeoffice bleibt auch nach Pandemie ein Thema

Die Pandemie hat zu einer weltweiten Ausbreitung von Homeoffice in Firmen geführt. Der Trend dürfte Corona überdauern, wie eine am Donnerstag publizierte Studie der OECD und der Jobseite Indeed zeigt.

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Demnach ist der Anteil der Menschen, die von zuhause aus arbeiten, in den meisten Ländern der Staatengemeinschaft deutlich in die Höhe geschnellt. Der durchschnittliche Homeoffice-Anteil in 20 untersuchten OECD-Staaten hat sich seit Beginn der Pandemie mehr als verdreifacht.

Führten im Jänner 2020 knapp 2,5 Prozent der Stellenanzeigen diese Option auf, waren es im April 2021 bereits 7,9 Prozent, wie es in der Mitteilung heißt. Und trotz der darauf folgenden Lockerung der Lockdown-Maßnahmen blieb der durchschnittliche Anteil der Homeoffice-Anzeigen während dem ganzen Jahr 2021 hoch. Im September lag er europaweit mit 7,5 Prozent annähernd auf seinem Höchstwert.

Österreich bei Heimarbeit im Mittelfeld
Für Österreich weist die OECD 11,3 Prozent Homeoffice aus. Das ist weniger als beispielsweise Polen (15,2 Prozent) oder Spanien (13,4 Prozent) aber mehr als die Schweiz (7,08 Prozent). Gar keine Lust, ihren Angestellten Homeoffice zu gewähren, haben japanische Arbeitgeber (0,01 Prozent). Und auch in Belgien (3,8 Prozent) oder Israel (3,9 Prozent) wird nur in wenigen Stellenanzeigen Homeoffice angeboten.

Mehr Homeoffice in IT, Marketing und Design
Nach Berufsgruppen sortiert, stieg die Zahl der Stellenanzeigen mit Homeoffice-Option fast überall an - besonders stark jedoch bei fachspezifischen Dienstleistungen. Beispielsweise erhöhte sich der durchschnittliche Anteil von Homeoffice-Anzeigen in Softwareentwicklung, Marketing und Informationsdesign um elf Prozentpunkte.

Manche Arbeiten lassen sich allerdings kaum von zuhause aus erledigen. So stieg der Anteil an Anzeigen mit Homeoffice-Option in den Bereichen Lebensmittelherstellung, Detailhandel, Transport, und Produktion um weniger als einen Prozentpunkt.

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