11.01.2022 12:11 |

oesterreich-testet.at

Hunderttausende Tests bringen IT-Systeme ans Limit

Fast 600.000 Corona-Tests am Tag bringen die dahinterstehende IT-Infrastruktur ans Limit: Am Dienstagvormittag berichteten Nutzer der Website oesterreich-testet.at von Ausfällen, auch in den Bundesländern machte die IT-Infrastruktur in den letzten Tagen Probleme.

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So brach am Dienstagvormittag in Oberösterreich zeitweise das Anmeldesystem für PCR-Tests in den Apotheken zusammen. Bereits am Wochenende lief das System am Limit und produzierte immer wieder Ausfälle: Zahlreiche Oberösterreicher, die sich testen ließen, berichteten von langen Wartezeiten, einige erhielten überhaupt kein Testergebnis. Es folgten - krone.at berichtete - verärgerte Anrufe bei der Apothekerkammer.

Twitter-Nutzer berichten von Ausfällen bei „Österreich testet“
Am Dienstagvormittag berichteten Nutzer der Anmeldeplattform oesterreich-testet.at abermals von Ausfällen. Auf Twitter meldeten User, dass die Website nicht erreichbar sei. Zur Mittagszeit funktionierte die Plattform bei einem krone.at-Kontrollbesuch aber wieder wie vorgesehen.

Die hohe Auslastung der von der A1-Tochter World Direct betriebenen „Österreich testet“-Infrastruktur ist angesichts der Fahrt aufnehmenden Omikron-Welle und dem damit einhergehenden hohen Testaufkommen wenig überraschend. Allein zum Schulstart am Montag wurden in Österreich mehr als 591.000 PCR-Tests durchgeführt - fast zehn Prozent mehr als am Vortag.

Die Ausfälle sorgen angesichts von 3G am Arbeitsplatz und Kosten von mehr als 500.000 Euro für die Anmeldeplattform bei vielen Bürgern, die auf ein PCR-Testergebnis angewiesen sind, naturgemäß dennoch für Ärger.

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