GUTEN MORGEN

Omikron-Welle | Migranten-Ansturm

5400 Neuinfizierte innerhalb von 24 Stunden - mehr als doppelt so viele wie eine Woche davor. Die Omikron-Welle hat Österreich erreicht. Und doch hinkt unser Land weit hinter vielen anderen europäischen Ländern hinterher. Denn noch liegt die Inzidenz bei 292, wenig höher als in Deutschland. Während unser Nachbarland Schweiz längst den Tausender überschritten hat, damit aber immer noch hinter den absoluten Spitzenreitern Frankreich (Inzidenz 1734) und Großbritannien (1738) liegt. Aber, das ist zu erwarten, vielmehr zu befürchten: Die Welle wird sich auch bei uns noch heftig aufbauschen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Menschen hierzulande - das schließt Geimpfte offenbar mit ein - vor Omikron nur schwach geschützt sind. Nach aktuellem Wissenstand verlaufen die Erkrankungen bei Omikron zwar milder und führen seltener ins Krankenhaus. Aber wer trotzdem ins Spital muss - und sei es auch wegen einer anderen Erkrankung als einer Covid-Infektion - trifft dort womöglich auf deutlich reduziertes Personal, weil zu viele Ärzte und Pfleger selbst wegen Omikron erkrankt oder zumindest in Quarantäne sein könnten. Trübe Aussichten! 

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Migrantensturm. Es ist auch für unsere Redaktion nicht wirklich leicht, dieser Tage positive Nachrichten zu finden. Zu sehr bauschen sich die unerfreulichen Botschaften. Etwa auch jene rund um die internationalen Flüchtlingsströme. Mit einer Horrorbilanz für das vergangene Jahr und keinen besseren Aussichten für das soeben begonnene. 2021 ist jedenfalls die Zahl jener Menschen, die aus ihrer Heimat geflohen sind und versucht haben, in die EU, die USA oder Großbritannien zu gelangen, sprunghaft angestiegen. Gleichzeitig sind auch Tausende beim Versuch, nach Europa zu gelangen, gestorben. Weltweit sind laut UNO derzeit 82 Millionen Menschen auf der Flucht. Und, diese Prognose ist gesichert: Es werden noch viel mehr. Trübe Aussichten!

Einen schönen Mittwoch! 

Klaus Herrmann
Klaus Herrmann

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Sonntag, 23. Jänner 2022
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