Starker Praxisbezug:

Digital-Uni ist von Anfang an kein „Elfenbeinturm“

„Die Umsetzung der neuen TU in Oberösterreich schreitet konsequent voran“, versichern LH Thomas Stelzer und Bildungsminister Martin Polaschek nach ihrem ersten offiziellen Arbeitsgespräch per Videokonferenz. Diese neue Uni soll von Anfang an kein „Elfenbeinturm“ sein, sondern im Studium starken Praxisbezug haben.

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Die „Neue Technische Universität für Digitalisierung und digitale Transformation“ soll im Studienjahr 2023/24 ihre Pforten öffnen, daran hält Stelzer im Einvernehmen mit dem Minister fest. Wenn auch nicht mit einem eigenen Gebäude und nicht gleich von Anfang an mit vollem Programm. Den starken Praxisbezug soll es dem Vernehmen nach aber von Anfang an geben, ab dem ersten Studientag sollen die künftigen Digitalisierungsexperten und Transformations-Manager (egal welchen Geschlechts) in Projekte mit Wirtschaft und Industrie eingebunden sein.

Wissenschaftliches Konzept fertig
Dieser starke Praxisbezug spiegelt sich auch in den Mitgliedern der wissenschaftlichen Konzeptgruppe wider, bei der ja nicht nur Wissenschaftler, sondern eben auch Vertreter aus der Wirtschaft dabei sind. Das inhaltliche Profil der Universität, das von dieser wissenschaftlichen Konzeptgruppe unter der Leitung von Gerhard Eschelbeck (ehemaliger IT-Sicherheitschef bei Google) erarbeitet wurde, ist finalisiert. Die Präsentation des Abschlussberichtes darüber wird zu Jahresbeginn erfolgen.

Eigenes Gründungsgesetz kommt
Im ersten Halbjahr 2022 soll auch das eigene Gründungsgesetz für diese neue Universität durch den parlamentarischen Prozess wandern. Am Entwurf dafür haben auch juristische Profis der rechtswissenschaftlichen Fakultät der JKU mitgearbeitet. Sie haben bereits Erfahrung mit Themen der Digitalisierung, weil die Kepler Uni selbst hier ja schon einige Schwerpunkte geschaffen hat, auf denen man aufbauen kann.

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