Seltener Nierentumor

„Momentan fällt man natürlich in ein Loch“

Nach einer Routineuntersuchung beim Arzt war für die 63-jährige Elisabeth E. auf einen Schlag vieles anders. Die Diagnose: Bösartiger Nierentumor, ein Teil war bis in die große Hohlvene zum Herzen vorgewachsen. „Momentan fällt man natürlich in ein Loch“, erzählt die Patientin. Mittlerweile wurde sie operiert - ihr geht es gut.

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„Ich fühle mich wirklich gut, bin voller Energie und auch mental sehr gut drauf“, sagt die 63-jährige Elisabeth E. aus Eferding, die mittlerweile ihr Lachen wieder gefunden hat. Anfang des Jahres wurde bei ihr ein bösartiger Nierenkrebs diagnostiziert. „Außerdem hat sich ein Tumorzapfen gebildet und befand sich in der Hohlvene, die zum Herzen führt“, schildert Clemens Wiesinger, Leiter der Abteilung für Urologie am Klinikum Wels-Grieskirchen.

„Viel Zuspruch“
Ein solcher Befund gilt als hochgefährlich, da bei einem Abriss des Zapfens unweigerlich eine große, potenziell tödliche Lungenembolie die Folge wäre. „Momentan ist die Diagnose ein Schock. Ich hatte aber viel Zuspruch von meiner Familie und von Freunden“, so die Patientin.

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Die ersten vier Wochen habe ich gebraucht, um wieder fit zu werden. Jetzt passt alles, auch die Nachuntersuchungen waren bestens.

Patientin Elisabeth E. aus Eferding

Operation wurde zweimal verschoben
Bis zur Operation dauerte es - zweimal musste verschoben werden. „Einmal war alles vorbereitet, dann war meine Bettnachbarin Corona positiv“, erzählt die 63-Jährige. Am 12. März fand die sechs Stunden lange Operation statt, alles lief nach Plan. Die linke Niere und auch der Tumorzapfen wurde komplikationslos entfernt. Elisabeth E.: „Die ersten vier Wochen habe ich gebraucht, um wieder fit zu werden. Jetzt passt alles, auch die Nachuntersuchungen waren bestens. Hoffentlich bleibt es so. Primar Wiesinger ist bei mir die Nummer Eins, ich bedanke mich beim ganzen Team.“

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