14.12.2021 18:00 |

Entscheidung gefallen

Arbeiten für neue Senderbrücke starten im Jänner

Die Stau auf den Alternativrouten rundum das Lustenauer Ried könnten bereits im zweiten Quartal 2022 ein Ende haben. Im Jänner wird mit den Bauarbeiten begonnen, beschlossen die Mitglieder der Vorarlberger Landesregierung am Dienstag. In das Projekt werden rund 3,2 Millionen Euro investiert.

So schaut der Plan konkret aus: Neben der bestehenden und mittlerweile für den motorisierten Verkehr gesperrten Brücke über die Dornbirnerach und den Elsässerkanal werden an der L41, Senderstraße, zwei neue Behelfsbrücken errichtet. Die Landesregierung hat am Dienstag einstimmig die Bauvergabe erteilt, informiert Landesrat Marco Tittler.

Gebaut für Pferdefuhrwerke

Bei der bestehenden Senderbrücke handelt es sich um eine überdachte Holzbrücke aus dem Jahre 1875. Diese wurde ursprünglich für Belastungen mit Überfahrten von Pferdefuhrwerken ausgelegt und entsprechend dem damaligen Stand der Technik errichtet. Die über 140 Jahre alte Brücke wurde Anfang September 2021 aus Sicherheitsgründen gesperrt. Seither dürfen nur noch Radfahrer und Fußgänger die Holzbrücke benutzen.

Während der Arbeiten wird für Radfahrer und Fußgänger wird ein Korridor offengehalten. Im Zuge des Brückenneubaus sollen - bis Herbst - auch Begleitmaßnahmen zur Busbeschleunigung an der Kreuzung L41/L42 umgesetzt werden. Darüber hinaus werden auch bauliche Maßnahmen zur Verhinderung von LKW-Verkehr durchs Ried umgesetzt.

 Vorarlberg-Krone
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