Neue CL-Auslosung

Salzburg zieht Bayern! Alaba mit Real gegen Messi

Fußball International
13.12.2021 15:16

Ein Hammerlos war für Salzburgs Champions-League-Kicker schon vor der Auslosung quasi fix, seit Montag ist es amtlich. Für die erstmals unter den besten Sechzehn Europas vertretenen „Bullen“ gibt es im Achtelfinale ein Wiedersehen mit Bayern München. Wie die Wiederholung der Auslosung am UEFA-Sitz in Nyon ergab, trifft Österreichs Serienmeister im Heim-Hinspiel (15./16. oder 22./23. Februar) und Auswärts-Rückspiel (8./9. oder 15./16. März) auf den deutschen Rekordmeister. Rekordchampion Real Madrid mit ÖFB-Star David Alaba kracht auf Paris Saint-Germain rund um das Star-Ensemble um Lionel Messi, Neymar und Kylian Mbappe.

Die erste Partie der Salzburger steigt in Wals-Siezenheim am 15./16. oder 22./23. Februar, das Auswärts-Rückspiel in München geht am 8./9. oder 15./16. März über die Bühne.

David Alaba (li.) im Duell mit Sekou Koita. (Bild: Tröster Andreas)
David Alaba (li.) im Duell mit Sekou Koita.

Die jüngsten Duelle mit dem FCB sind nur etwas mehr als ein Jahr alt: Zuhause erlitt Salzburg am 3. November 2020 eine 2:6-Schlappe, auswärts gab es am 25. November 2020 ein 1:3. Damals noch im Bayern-Dress mit dabei war ÖFB-Star David Alaba, der nun bei Real Madrid kickt. Ihm folgte mit Marcel Sabitzer wieder ein Österreicher, der zudem Salzburg-Vergangenheit besitzt und in der Saison 2014/15 für die „Bullen“ spielte. So wie es auch Verteidiger Dayot Upamecano einst tat.

Lewandowski kommt
Der sechsfache CL- bzw. Meistercupsieger um Tormaschine Robert Lewandowski zählt auch heuer wieder zu den Favoriten auf die „Königsklasse“, in der deutschen Bundesliga marschiert die Truppe von Trainer Julian Nagelsmann scheinbar unbeirrt zum 32. Titel respektive den zehnten in Folge. Zumindest diese totale Dominanz auf nationaler Ebene eint die beiden Kontrahenten: Salzburg steuert auf das neunte Championat en suite zu.

(Bild: AP)

Die Münchner Bilanz seit Einführung der CL 1992 - exklusive der laufenden Saison - spricht Bände: Bei 24 Teilnahmen triumphierte man drei Mal (zuletzt 2020) und stand weitere drei Mal im Finale. Weitere sechs Mal erreichten die Bayern das Halbfinale, nur einmal war in der Gruppenphase (2003) Endstation.

Nerven auf die Probe gestellt
Bis die Salzburger am Montag allerdings Gewissheit hatten, wurden die Nerven auf die Probe gestellt. Denn die um 12.00 Uhr durchgeführte Auslosung am UEFA-Hauptquartier in Nyon musste drei Stunden später wegen eines Fehlers wiederholt werden. Manchester United war zunächst Villarreal zugelost worden. Dies war laut Reglement aber gar nicht erlaubt, da beide Clubs schon in der Gruppenphase aufeinandertrafen. Das Problem war zwar gleich erkannt und schließlich Manchester City als Villarreal-Gegner gelost worden.

Andrei Arschawin zieht Manchester United. (Bild: APA/UEFA/AFP/Richard JUILLIART)
Andrei Arschawin zieht Manchester United.

Im Anschluss aber kam die Kugel mit United nicht in den Lostopf der möglichen Gegner von Atletico Madrid. Stattdessen war Liverpool mit im Topf, das aber schon in der Gruppenphase gegen Atletico spielte. Schließlich erhielten die Spanier Bayern München als Gegner. ManUnited wurden anschließend als Gegner von Paris Saint-Germain gezogen, Salzburg erhielt Liverpool.

Nach Protesten u.a. Atleticos entschied die UEFA auf eine Wiederholung und begründete den Schritt mit einem „technischen Fehler der Software, die einteilt, welche Teams nicht gegeneinander gezogen werden können“.

Die Achtelfinal-Paarungen im Überblick:
Red Bull Salzburg
- Bayern München (Sabitzer)
Sporting Lissabon - Manchester City
Benfica Lissabon (Lazaro) - Ajax Amsterdam
Chelsea - OSC Lille
Atlético Madrid - Manchester United
Villarreal - Juventus Turin
Inter Mailand - Liverpool
Paris Saint-Germain - Real Madrid (Alaba)

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(Bild: KMM)



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