Do, 20. September 2018

Halbfinali im Süden

14.04.2011 23:06

Villarreal, Benfica, Braga, Porto: EL in iberischer Hand

Die Europa League ist seit Donnerstag nur mehr eine "iberische Meisterschaft". Gleich drei Klubs aus Portugal und ein Verein aus Spanien stiegen ins Halbfinale auf und machen den zweitwichtigsten Klub-Bewerb der UEFA unter sich aus. Nach dem FC Porto (5:2 bei Spartak Moskau) zogen am Abend auch noch Benfica Lissabon (2:2 bei Eindhoven), Sporting Braga (0:0 gegen Dynamo Kiew) und Villarreal (3:1 bei Twente Enschede) in die vorletzte Runde ein.

ÖFB-Kapitän Marc Janko stand in Enschede von Beginn an als Mittelstürmer auf dem Platz. Villarreals Defensive schirmte den ÖFB-Teamkapitän aber weitgehend ab. Nach der schön herausgespielten Führung durch Emir Bajrami (32.) durfte der niederländische Meister zunächst kurz von einer Wende träumen, Villarreals italienischer Teamstürmer Giuseppe Rossi sorgte per Foulelfmeter (60.) aber für klare Verhältnisse.

Aufgrund einer Notbremse an Mubarak wurde Twentes Tiendalli darüber hinaus ausgeschlossen. Für den wirkungslosen Janko war der Arbeitstag mit seiner Auswechslung nach 70 Minuten beendet. Marco Ruben erneut per Foulelfmeter (84.) und Cani (90.) bescherten den Spaniern sogar noch einen klaren Erfolg.

Aufholjagd von Eindhoven versandet
Eindhoven begann die Aufholjagd gegen Benfica furios. Nach Toren von Balazs Dzsudzsak (17.) und Jeremain Lens (25.) lagen die Niederländer nach einer knappen halben Stunde bereits 2:0 voran. Doch Portugals Rekordmeister schlug in der dritten Minute der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte durch Luisao noch zurück. Ein Foulelfmeter von Oscar Cardozo (63.) besiegelte das Aus von PSV.

Braga mit torlosem Remis weiter
Braga verteidigte das 1:1 aus dem Hinspiel in Kiew vor eigener Kulisse erfolgreich. Paulo Cesar sah aufseiten von Sporting bereits in der 29. Minute die Rote Karte, Dynamo konnte ohne den gesperrten Stürmerstar Andrej Schewtschenko daraus aber kein Kapital schlagen. Auch die Ukrainer beendeten die torlose Partie nach Gelb-Rot gegen Popow nur zu Zehnt.

FC Porto blamiert Spartak Moskau
Bereits am frühen Abend hatte FC Porto Spartak Moskau im Viertelfinale der Europa League regelrecht blamiert. Nach einem 5:1 im Hinspiel feierten die Portugiesen auch noch einen 5:2-Sieg in der russischen Hauptstadt und stiegen damit mit einem Gesamtscore von 10:3 ins Halbfinale auf.

Der Brasilianer Hulk (28.) und der Uruguayer Cristian Rodriguez (45.) vor der Pause sowie die Kolumbianer Guarin (47.) und Falcao (54.) danach sorgten für einen südamerikanischen Abend im Luschniki-Stadion. Für Falcao war es bereits der elfte Treffer im laufenden Bewerb. Den fünften Porto-Treffer erzielt der Portugiese Ruben Micael (89.). Die Russen waren in einem unterhaltsamen Spiel durch Dsjuba (52.) und Ari (72.) erfolgreich.

Die Ergebnisse:
Twente Enschede - Villarreal 1:3 (1:0)
Hinspiel 1:5, Villarreal mit Gesamtscore von 8:2 weiter

PSV Eindhoven - Benfica Lissabon 2:2 (2:1)
Hinspiel 1:4, Benfica mit Gesamtscore von 6:3 weiter

Sporting Braga - Dynamo Kiew 0:0
Hinspiel 1:1, Braga mit Gesamtscore von 1:1 aufgrund des auswärts erzielten Tors weiter

Spartak Moskau - FC Porto 2:5 (0:2)
Hinspiel 1:5, Porto mit Gesamtscore von 10:3 im Halbfinale

Halbfinal-Paarungen:
FC Porto - Villarreal
Sporting Braga - Benfica Lissabon

Weitere Termine:
Halbfinale am 28. April und 5. Mai, Finale am 18. Mai in Dublin

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