Prozesstermin fix

Welser muss wegen sexueller Übergriffe vor Gericht

Am 20. Dezember muss sich in Steyr ein Geschäftsmann  aus Wels wegen sexueller Übergriffe an großteils Unmündigen aus seinem Verwandten- und Bekanntenkreis vor Gericht verantworten. Sein jüngstes Opfer soll, laut Anklage, ein zweijähriges Enkelkind gewesen sein. Der Prozess hätte ursprünglich schon heute, Donnerstag, stattfinden sollen, wurde aber coronabedingt verlegt.

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Das erste Opfer des 55-Jährigen soll vor 24 Jahren eine Nichte gewesen sein, die damals gerade 12 Jahre alt war. Dem Unternehmer wird vorgeworfen, sich zwei Jahre an dem Teenager vergangen zu haben. Als weitere Opfer führt die Anklage ein Mädchen aus der Nachbarschaft, den eigenen Sohn und dessen Freund sowie einen Neffen auf. Auch eine Schwägerin soll der Geschäftsmann mehrmals belästigt haben. Als jüngster Fall gilt die mutmaßliche sittliche Gefährdung eines zweijährigen Enkelkindes.

Schwerer Diebstahl
Insgesamt umfasst die Anklage elf Fakten. Darüber hinaus soll der Beschuldigte auch versucht haben, eine Bronzestatue seiner Ex-Lebensgefährtin zu verkaufen. In diesem Fall lautet die Anklage auf schweren Diebstahl.

Coronabedingte Verschiebung
Der ursprüngliche Verhandlungstermin wurde coronabedingt auf 20. Dezember verlegt. Bei einer Verurteilung drohen dem Welser zwischen fünf und 15 Jahre Haft.

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