16.11.2021 20:00 |

Salzburger Grenzgänger

Party-Touristen schwärmen nach Schladming aus

Salzburger feiern in Schladming bis tief in die Nacht - es war eine der vielen Corona-Kuriositäten im Vorjahr. Nun dürften die Party-Touristen erneut mit Fahrgemeinschaften bzw. mit dem Zug ins Ennstal ausschwärmen. Zwar gilt auch in der benachbarten Steiermark die 2G-Regel. Anders als in Salzburg muss man sich in der Nachtgastronomie aber nicht hinsetzen, darf also trinken und tanzen.

Aufgrund einer frühen Sperrstunde sind im vergangenen Herbst Salzburger zu Hunderten in die benachbarte Steiermark ausgewichen, wo damals noch bis 1 Uhr früh ohne Einschränkungen gefeiert werden durfte. Auch jetzt sind die Party-Touristen wieder im Anflug aufs Ennstal.

Diesmal treibt ein anderer Grund die Nachtschwärmer in die Grüne Mark: Während in Salzburgs Nachtgastronomie neben der 2G-Regel ein zusätzliches Sitz-Gebot gilt, dürfen in Schladming und Co. die Feten unter Einhaltung der 2G-Regeln wie gewohnt steigen. „Der Druck auf Schladming wird größer“, prophezeit der ansässige Bürgermeister Hermann Trinker.

Christian Pewny, der als Radstädter Oberhaupt quasi die letzte Salzburger Bastion vorm Ennstal bildet, sieht die zum großen Teil von Jugendlichen betriebenen Völkerwanderungen entspannt: „Wir können es nicht verhindern, es wird diese spezielle Form des Tourismus geben. Aber ich glaube, die Jugendlichen wissen, was erlaubt ist und was nicht. Sie bilden Fahrgemeinschaften. Da sollte dann zumindest immer eine Person nüchtern bleiben!“

 Salzburg-Krone
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