15.11.2021 06:57 |

Frau rief Polizei

Aggressives Possum hielt in Neuseeland „Geisel“

In Neuseeland hat ein besonders aggressives Possum eine Frau daran gehindert, ihr Haus in Dunedin zu verlassen. Die verzweifelte Dame rief schließlich die Polizei und erklärte, sie werde von dem Tier als Geisel gehalten. 

Das Beuteltier habe die Frau jedes Mal drangsaliert, wenn sie versuchte, das Haus zu verlassen und Hilfe zu holen, berichtete die Zeitung „New Zealand Herald“ unter Berufung auf die Behörden. 

Tier kletterte an Bein von Polizisten hoch
Als die Beamten eintrafen, sei das Jungtier aus seinem Versteck gekommen und am Bein eines Polizisten hochgeklettert. Die Einsatzkräfte gingen davon aus, dass es sich entweder um ein entlaufenes Haustier oder um ein wildes Possum handelt, das von seiner Mutter getrennt wurde. Der angriffslustige Beutelsäuger sei in ein entlegenes Gebiet gebracht und freigelassen worden, um weiteren Schikanen vorzubeugen. Das Tier, die Frau und die Polizisten seien bei dem Einsatz unverletzt geblieben. In Bezug auf den Tatort wurde der Störenfried von Medien als „Blacks Road Ripper“ bezeichnet.

Possums leben im ozeanischen Raum und sind etwa katzengroß. Die nachtaktiven Allesfresser sind normalerweise Menschen gegenüber eher scheu, können aber in städtischen Gebieten zu einer Plage werden.

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