Hamiltons Heckflügel

Ärger wegen 0,2 Millimeter: Wolff glaubte an Witz

Formel 1
14.11.2021 14:07
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat zunächst an einen Scherz geglaubt, als ihn Sportdirektor Ron Meadows über die Strafe gegen Lewis Hamilton für das samstägige Speed-Rennen informierte. Bei der technischen Inspektion nach dem Qualifying war die Distanz der Lamellen des verstellbaren Heckflügels als regelwidrig eingestuft worden, laut Wolff war der Abstand um 0,2 Millimeter zu groß. 

„Seltsame Dinge passieren, aber man muss es hinnehmen“, meinte der Österreicher. „Aber die 60 Rennminuten von Valtteri (Bottas) und Lewis haben all die Freude zurückgebracht nach den vorangegangenen Frustrationen.“

Da war Hamilton beim Bottas-Sieg vom letzten auf den fünften Platz vorgeprescht.

Die Stewards hatten dem Mercedes-Argument einer Beschädigung des Heckflügels während des Qualifyings kein Gehör geschenkt. „Eine Seite war okay, die Mitte war okay, die rechte Seite war nicht okay. Das bedeutet, dass wir eigentlich einen Nachteil bei der Leistung hatten“, erklärte Wolff.

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