14.11.2021 12:53 |

Live-Ticker

Jetzt fix: Lockdown für Ungeimpfte ab Montag

Die Regierung ist am Sonntag mit den Bundesländern zusammengetroffen, um die Maßnahmen zur Eindämmung der stark steigenden Corona-Infektionszahlen zu fixieren. Schon im Vorfeld wurde bekannt, dass bereits ab Montag ein „Lockdown für Ungeimpfte“ in Kraft treten wird. Die Verschärfungen werden aktuell in einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Auch Landeshauptmann Peter Kaiser meldet sich zu Wort. 

Jetzt ist es fix: Ab Montag müssen die Ungeimpften in den Lockdown. Von Samstag auf Sonntag verzeichnete das Land knapp 993 Neuinfektionen und einen Todesfall. 197 Patienten müssen stationär behandelt werden. 

Lockdown für Ungeimpfte

  •  Im Handel gilt 2G
  • Für Ungeimpfte gelten Ausgangsbeschränkung wie bereits in den vorherigen Lockdowns. 
  • Auch die Polizei führt verschärfte Kontrollen durch
  • Vom Lockdown ausgenommen sind Kinder unter 12 Jahren 

Bitte lassen Sie sich impfen“
Landeshauptmann Peter Kaiser äußerte sich nach der bundesweiten Pressekonferenz: „Es wurde von allen Beteiligten beschlossen, dass die Phase 5 jetzt in Kraft tritt. Zehn Tage wird die Phase 5 vorerst andauern. Es ist die einzige wirksame Möglichkeit, um die Pandemie zu bekämpfen.“ Kaiser rät: „Bitte lassen Sie sich impfen. Auch der dritte Stich soll so bald wie möglich geholt werden, damit sich die Situation beruhigen kann.“

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Bei ungeimpften Menschen im Alter zwischen 18 und 59 Jahren beträgt die Inzidenz über 1700, bei Geimpften 383!

Landeshauptmann Peter Kaiser

Kontaktreduzierung für Geimpfte
„Natürlich müssen sich auch geimpfte Personen einhalten. Wir brauchen eine 30 prozentige Reduzierung der Kontakte“, sagt Kaiser. Die Zahlen würden klar belegen, dass die Impfung alternativlos ist: „Bei ungeimpfte Menschen im Alter zwischen 18 und 59 Jahren beträgt die Inzidenz über 1700, bei Geimpften 383!“

Verschärfte Kontrollen und weitere Maßnahmen
„Es wird verschärft kontrolliert. Pro Bezirk wird es zwei Polizeistreifen geben. Auch in den Geschäften werden Polizisten nach den 2G-Nachweisen fragen.“

Weitere Maßnahmen, die in Kärnten in Kraft treten sollen, werden morgen, Montag, diskutiert. Strenge Kontrollen und die Erhöhung der Geldstrafen stehen dabei auf der Agenda.

Elisa Aschbacher
Elisa Aschbacher
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