28.10.2021 06:16 |

Gefahr bei Hamilton

Mercedes: Warum weiter die Alarmglocken schrillen

Lewis Hamilton hat im WM-Duell mit Max Verstappen die schlechteren Karten. Das Problem mit der Zuverlässigkeit birgt zudem die Gefahr einer weiteren Strafversetzung. Eine Kolumne von „Krone“-Redakteur Richard Köck.

8:5-Siege, zuletzt der Triumph in Austin, jetzt die Rennen in Mexico City und São Paulo - derzeit spricht (fast) alles für Max Verstappen. Zwölf Zähler trennen den Red-Bull-Superstar von seinem einzigen Rivalen Lewis Hamilton.

Der siebenfache Weltmeister will sich mit dem derzeitigen Punktestand aber gar nicht beschäftigen. „Ich lebe im Moment, war mit dem Auto in Texas sehr zufrieden“, sagte der Mercedes-Pilot, betonte aber im gleichen Atemzug: „Mexiko und Interlagos sind für den Red Bull maßgeschneidert, von daher wird es für uns extrem hart werden. Trotzdem werden wir versuchen, einen besseren Job als sie zu machen.“

Bevor es aber zum Triple-Header (im Anschluss folgt noch der neue Grand Prix von Katar) weitergeht, klingeln weiter die Alarmglocken bei den schwarzlackierten „Silberpfeilen“. Nachdem zuletzt bei Teamkollege Valtteri Bottas zweimal der Verbrennungsmotor gewechselt werden musste, schwingt dieses Damoklesschwert auch über Hamilton. Ein Ausfall wäre wohl der totale „Killer“.

Auch Teamchef Toto Wolff macht sich deswegen Sorgen. „Wir haben seit einiger Zeit Probleme mit der Zuverlässigkeit.“ Daher liegt vor dem Branchenprimus der letzten Jahre nun ein schmaler Grat: alten Motor und „Nuller“ riskieren oder neue Teile und eine weitere Strafversetzung in Kauf nehmen ...

Richard Köck
Richard Köck
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