13.10.2021 19:00 |

Vor WM und Paralympics

Stichtag fürs Comeback ist der 8. November

Para-Skifahrer Christoph Schneider verpasste schon 2018 wegen eines Kreuzbandrisses die Paralympics in Korea. Heuer im Jänner erwischte es den 29-jährigen Pongauer erneut am rechten Knie. Die Rückkehr auf die Piste wird für den Heeressportler zum Wettlauf mit der Zeit.

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Schon vor den Spielen in Pyeongchang ’18 hatte Christoph Schneider einen Kreuzbandriss erlitten. Er kam zurück, verpasste ohne viel Praxis bei der WM ’19 als Abfahrtsvierter knapp eine Medaille. Leider wiederholte sich das Spiel für den Wahl-Altenmarkter heuer im Jänner: Riss des rechten Kreuzbandes auf der Reiteralm mit Meniskus- und Innenbandbeteiligung. Eineinhalb Monate vor Saisonstart fehlt dem 29-Jährigen noch jegliche Praxis.

„Wenn ich auf die Berge schau, würd’s mich schon jucken“, gesteht der SC Radstadt-Athlet. Mehr als Physio quasi daheim mit Astrid Vierthaler und Reha mit Gitti Obermoser in Radstadt geht aber derzeit nicht. Flüssigkeit und Schwellungen im Knie werfen Schneider immer wieder zurück. Zur Behandlung ist der Heeressportler in Innsbruck bei Dr. Oberladstätter im Sanatorium Kettenbrücke. „Er sagt, ich muss mir Zeit lassen, ist optimistisch.“

Der Speed-Fahrer, der seit einer Teilamputation der rechten Hand im Para-Bereich startet, hadert mit den Rückschlägen, sagt aber: „In drei Wochen will ich frei fahren mal ausprobieren.“ Stichtag ist vorläufig der 8. November mit Check und MRT. Schneiders Prognose: „Bis zum WM-Start am 5. Jänner wird’s ein Wettlauf. Mein großes Ziel, bei den Paralympics im März zu starten, sollte sich normal ausgehen.“

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