Nach 19 Sekunden Faustkampf war er am 20. August k. o. gegangen, rund sechs Wochen lang hatte er seither um sein Leben gekämpft - doch es war vergebens: Boxer Justin Thornton ist tot, mit gerade einmal 38 Jahren hauchte der US-Amerikaner nun sein Leben aus! Die Verletzungen, die er sich bei seinem (kurzen) Kampf im Bare Knuckle Fighting Championship - einer Box-Sportart ohne Handschuhe, die in den USA bis 2017 verboten war - zugezogen hatte, waren zu schwerwiegend …
Thornton, mit 24 bestrittenen MMA-Kämpfen beileibe kein Neuling im Kampfsport, hatte an jenem fatalen Abend in Biloxi im US-Bundesstaat Mississippi gegen Dillon Cleckler anzutreten. Gegen einen Mann, den er seit vielen Jahren kannte, aber der ihm wohl mindestens eine Nummer zu groß und stark gewesen sein dürfte. Nach 19 Sekunden war der ungleiche Kampf jedenfalls vorbei - fatalerweise stürzte der ausgeknockte Thornton derart unglücklich zu Boden, dass er sich schwere Nacken-, Rückenmarks- und Kopfverletzungen zuzog.
Medienberichten zufolge soll der Boxer zumindest kurzfristig sogar teilweise gelähmt gewesen sein. Nach der Erstversorgung vor Ort und im Zuge der weiteren Behandlung im Krankenhaus schien sich der Zustand von Thornton zeitweise gebessert zu haben - doch offensichtlich konnte das Unvermeidliche nur hinausgezögert, nicht aber abgewendet werden. Letztlich erlag er einer Lungenentzündung …
Erschüttert vom Tod seines Kontrahenten zeigte sich vor allem Thornton-Besieger Cleckler. „Justin war ein Krieger, das Kämpfen lag ihm im Blut. Er liebte es und kämpfte wo, wann und gegen wen auch immer!“, so der 39-Jährige via Social Media. „Justin […] verdient nichts als Respekt! RIP Krieger“ …
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