Basels „Hexer“

Lindner für „unglaubliche Monsterreflexe“ bejubelt

Der „Blick“ kommt aus dem Staunen nicht heraus: ÖFB-Legionär Heinz Lindner verzauberte am Wochenende die Schweizer Fußball-Community mit seinen „unglaublichen Monsterreflexen“ regelrecht. Ihm ist es zu verdanken, dass - so überraschend sich das liest - Tabellenführer Basel daheim gegen den Vorletzte Luzern zumindest ein 1:1 festhielt.

Die Match-Kritik im „Blick“ liest sich fast wie eine Hymne auf Lindner. Auszug gefällig? Bitteschön: „tolle Flugeinlage“; „mirakulös“ von der Linie gefischt; ein „Riesen-Match“ vom „FCB-Hexer“; „unglaubliche Monsterreflexe“; „der Beste“. Die Fans hätten den Basel-Goalie „völlig zurecht“ gefeiert, heißt es. Selbst Luzern-Verteidiger Marvin Schulz schwärmt nach dem Spiel von der „Riesen-Partie“ des „Basel-Torhüters“. Der freilich einmal doch hinter sich greifen musste. In der 78. Minute glich Jordy Wehrmann zum 1:1 für Luzern aus, nachdem Valentin Stocker zehn Minuten zuvor die Hausherren aus Basel mit 1:0 in Führung gebracht hatte.

Lindner: „Wir nehmen den Punkt“
Lindner selbst meinte: „Vor dem Spiel waren wir natürlich Favorit, wir wollten klar dominant auftreten. Aber jetzt nach dem Spielen können wir sagen, wir nehmen den Punkt.“ Seiner Mannschaft machte er den Vorwurf, dass „wir den Ball ein bisschen schneller laufen lassen hätten können, um mehr Räume zu kreieren. Das haben wir leider nicht so gut geschafft.“

Lindner im Teamkader
Lindner wird also mit viel Selbstvertrauen zum ÖFB-Nationalteam einrücken und sich dort auf die WM-Quali-Spiele gegen Färöer und Dänemark vorbereiten. Er ist neben Daniel Bachmann und Alexander Schlager einer von drei Goalies im Kader. Ob Lindner auch spielen wird? Franco Fodas etatmäßig Nummer eins, Bachmann, war zuletzt bei seinem Klub Watford - der einen neuen Trainer bekommt - in der Premier League nach einer Verletzung zweimal nur Ersatz. Gegenüber der „Krone“ aber hatte Bachmann schon unter der Woche betont, fürs Team jedenfalls fit zu sein.

„Ich bin dabei, kein Problem“, so Bachmann nach der Innenbandverletzung: „Von der Stabilität war es nie ein Problem, aber bei Pässen, bei Drehbewegungen hat das Knie geschmerzt. Besser, ich verpasse ein paar Spiele als die ganze Saison.“

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Mittwoch, 20. Oktober 2021
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