Vor ÖFB-Qualispielen

Von Präsident angezählt: Das sagt Teamchef Foda

Fußball National
28.09.2021 13:58

Bei der Kaderbekanntgabe des ÖFB für die kommenden WM-Qualispiele am Dienstag drehte sich viel um Vergangenes. Nach den Niederlagen gegen Israel und Schottland Anfang September getätigte Aussagen hallen nach. Mit Gerhard Milletich meldete sich auch der designierte ÖFB-Präsident zu Wort. Dass dieser nach den jüngsten Tiefschlägen in der WM-Quali bereits „Alternativen“ auf der Trainerbank andachte, ließ Teamchef Franco Foda nach außen hin unbeeindruckt.

Er habe die im ORF getätigten Aussagen nicht live gesehen, führte Foda an. „Aber es ist nichts Außergewöhnliches im Fußball, wenn die Ergebnisse nicht stimmen, dass über den Trainer diskutiert wird. Mit dem muss man umgehen können.“ Viel wichtiger, so der Deutsche, sei die Geschlossenheit im Team, „aus dieser Situation herauszukommen“. Zur Erinnerung: Österreich liegt in der Tabelle nach sechs Runden nur auf Rang vier, elf Zähler hinter dem makellosen Spitzenreiter Dänemark und vier hinter dem Zweiten Schottland.

Nach den Oktober-Spielen geht die Gruppenphase der WM-Qualifikation im November mit zwei Heimspielen gegen Israel (12.11., Klagenfurt) und Moldau (15.11., Klagenfurt) ins Finale. Da wird Milletich als Nachfolger von Leo Windtner auf der Tribüne sitzen. Mit dem Burgenländer habe er bereits ein Telefongespräch geführt, verriet Foda. Inhalte blieben natürlich privat.

Wie er damit umgehe, dass er intern scheinbar angezählt sei, wurde der 55-Jährige gefragt. Foda: „Es geht nicht um meine Person. Es gilt die Negativspirale zu stoppen. Wir müssen uns aufs Wesentliche konzentrieren, das Sportliche.“

Angesprochen wurde Foda auch auf Aussagen von Marko Arnautovic direkt nach der Schottland-Partie. Man sei „verloren“ gewesen, meinte der Bologna-Legionär bezüglich der fehlenden Lösungen gegen die dichte Abwehr des Gegners. Im Nachrichtenmagazin „profil“ wurden danach Stimmen zitiert, wonach sich Teamspieler und Trainer bei der taktischen Ausrichtung nicht immer einig würden. Dass er die Mannschaft nicht erreiche, stimme so nicht, stellte Foda nun klar. „Wir tauschen uns immer aus.“

Aussagen wie jene von Arnautovic höre er im Profigeschäft außerdem wöchentlich nach verlorenen Partien. „Letztendlich sind die Spieler die Protagonisten, die das Besprochene auf dem Platz ausführen müssen. Sie müssen da entschlossener sein“, sagte Foda. Spieler wie David Alaba oder Arnautovic hätten außerdem bestätigt, dass die Stimmung im Team gut sei.

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