Lionel Messi und sein grantiger Blick nach seiner Auswechslung im Spiel PSG gegen Lyon - das Bild ging um die Welt. Womöglich aber galt der Ärger gar nicht (ausschließlich) dem „bösen“ Cheftrainer Mauricio Pochettino ...
Zur Chronologie: Am Sonntag die weltweit für Aufsehen sorgende Auswechslung; am Montag dann eine offizielle Erklärung des Klubs: Messi ist verletzt und wird im nächsten Ligaspiel fehlen - die Knieverletzung hatte Trainer Pochettino übrigens auch in der Pressekonferenz nach dem Spiel als Mitgrund für die Auswechslung genannt. Und jetzt tauchten im Netz diverse Video-Schnipsel auf, die zeigen, dass Messi sich schon vor der Auswechslung aufs lädierte Knie gegriffen und dabei schon sehr frustriert dreingeblickt hatte. Dass er bei der Auswechslung an sich dann mit Pochettino nicht abklatschte, bietet zwar viel Interpretationsspielraum, kann aber auch dem allgemeinen Verletzungsfrust geschuldet gewesen sein.
„Muss Entscheidungen treffen“
Für uneingeschränkte Klarheit hatte Pochettino jedenfalls auf der Pressekonferenz auch nicht gesorgt. Zwar meinte er, es gehe sehr wohl auch darum, Messi vor einer gröberen Verletzung zu schützen - auf die Auswechslung angesprochen, meinte er aber auch: „Ich bin hier, um Entscheidungen zu treffen. Manchmal haben sie positive, manchmal negative Folgen.“ Was den grantigen Blick Messis jetzt auch nicht letztgültig dechiffriert.
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