19.09.2021 14:55 |

Über der Grenze

Zwei Horror-Unfälle fordern zwei Menschenleben

Zwei schreckliche Unfälle ereigneten sich in den vergangenen 24 Stunden auf Autobahnen in Baden-Württemberg und dem benachbarten Bayern. Auf der A96 raste ein BMW-Fahrer in Fahrtrichtung Lindau in das Heck eines polnischen Sattelschleppers, auf der A81 kam ein Familienvater, der seine zwei Kinder im Auto hatte, von der Fahrbahn ab und prallte in einen Brückenpfeiler.

Am späten Samstagnachmittag, gegen 17.10 Uhr, fuhr ein 65-jähriger Mann mit seinem Pkw an der Anschlussstelle Erkheim auf die deutsche A96 in Richtung Lindau direkt hinter einem polnischen Sattelzug auf. Da der PKW-Lenker den Sattelzug gleich überholen wollte, wechselte er unmittelbar vom rechten Fahrstreifen auf die Überholspur. Dabei übersah er jedoch einen auf dem linken Fahrstreifen schnell von hinten herannahenden BMW.

Dessen 27-jähriger Lenker wich dem überholenden Pkw nach rechts aus und prallte mit voller Wucht in das Heck des polnischen Sattelzuges. Dabei verstarb der 25-jährige Bruder und Beifahrer des BMW-Fahrers, der Fahrer selbst wurde schwerverletzt mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Kempten geflogen. Im Fond des BMW saß noch eine 24-jährige Frau, die ebenfalls schwer verletzt wurde und mit dem Rettungswagen ins Klinikum Memmingen eingeliefert werden musste.

Gegen den 65-jährigen Unfallverursacher wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Während der mehrstündigen Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der beteiligten Fahrzeuge musste die komplette Fahrbahn in Richtung Lindau gesperrt und der Verkehr an der Anschlussstelle Erkheim ausgeleitet werden. 

Kurz vor Mitternacht ereignete sich dann in Vöhringen (Baden-Württemberg) ein weiterer schrecklicher Unfall: Ein 46-Jähriger war gegen 23.50 Uhr auf der A81 in Richtung Stuttgart unterwegs, als er aus bislang unbekannter Ursache zwischen den Anschlussstellen Oberndorf und Sulz in einer langgezogenen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen einen Brückenpfeiler prallte.

Der 46-Jährige zog sich bei dem Aufprall schwerste Verletzungen zu, an denen er noch an der Unfallstelle verstarb. Im Fahrzeug befanden sich zudem seine beiden sechs bzw. acht Jahre alten Kinder, die bei dem Einschlag schwer verletzt und zur weiteren Behandlung in umliegende Kliniken gebracht werden mussten.

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