Sportartikel-Hersteller Puma entschuldigt sich bei den Fans von Borussia Dortmund. Diese hatten sich rund um den 2:1-Sieg in der Champions League bei Besiktas Istanbul über die neue „Wäsch‘“ mokiert, weil ebendort das Klub-Logo nach ihrem Geschmack regelrecht „versteckt“ war.
In der Tat mussten und müssen selbst Fußball-Feinschmecker schon sehr genau hinschauen, um das Vereinswappen zu erspähen. Bei genauerer Betrachtung wird klar: Der BVB-Klub ist Ton in Ton mit dem neongelben Leiberl gleichsam in das Shirt eingestanzt, ähnlich einem Wasserzeichen. Die eingefleischten Dortmund-Fans werten das als Respektlosigkeit ihrer Tradition gegenüber. Im Netz gingen die Wogen hoch.
Puma will „Feedback der Fans“ berücksichtigen
So hoch, dass jetzt Puma zur offiziellen Entschuldigung ausrückte. „Wir bedauern den Ärger der Fans und möchten uns bei ihnen entschuldigen“, wird Vorstandsboss Björn Gulden von diversen deutschen Medien zitiert. Man habe sich das „Feedback der Fans wirklich zu Herzen genommen und werden es bei zukünftigen Trikots - so wie auch in der Vergangenheit - berücksichtigen.“
Der Verweis auf die Vergangenheit hat etwas für sich. Schon im nationalen Cup im Mai war Dortmund mit einem ähnlichen Dress aufgelaufen - damals überhaupt ohne sichtbares Klub-Wappen. Auch damals schon war die Empörung groß. Die jetzige Champions-League-Version des Leiberls wurde von Puma offenbar schon als Zugehen auf die Fans gewertet. Offenbar immer noch nicht zur vollen Zufriedenheit der Supporter.
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