13.09.2021 11:16 |

Arbeitseinsatz der ISS

Astronauten machten 7-Stunden-Spaziergang im All

Einen ziemlich langen Weltraumspaziergang haben die Astronauten Akihiko Hoshide und Thomas Pesquet am Sonntag absolvieren müssen, um die Solaranlage auf der Raumstation ISS zu optimieren. Der Japaner und der Franzose waren insgesamt sechs Stunden und 54 Minuten im All, wie die NASA berichtete.

Für den normalen Erdbewohner ist es kaum vorstellbar, wie es sich anfühlen muss, fast sieben Stunden in einem Raumanzug zu stecken - allerdings muss die Aussicht während des spektakulären Arbeitseinsatzes beeindruckend gewesen sein. Der Weltraumspaziergang wurde von der NASA sogar live im Internet übertragen.

Lebensdauer der alten Anlage schon um fünf Jahre überschritten
Die Solaranlage der Raumstation produziert nicht mehr genügend Strom, daher soll sie sechs neue Solarmodule bekommen. Dafür wurden nun die Vorarbeiten von den beiden Astronauten erledigt. Die alten Solarmodule versorgen die Station seit 20 Jahren mit Elektrizität, eigentlich waren die Arrays auf eine Lebensdauer von 15 Jahren ausgelegt. Laut dem TV-Sender CNN weisen sie nach so langer Zeit in der Weltraumumgebung schon einige Gebrauchsspuren auf. Die verfügbare Gesamtleistung der Raumstation soll von 160 Kilowatt auf 215 Kilowatt erhöht werden.

Es war der vierte Weltraumspaziergang für Hoshide und der sechste für Pesquet. Insgesamt war es der 244. Weltraumspaziergang, der für den Aufbau, die Wartung und die Modernisierung der Station erforderlich war. Den Arbeitseinsatz zeichneten 360-Grad-Kamera auf, das Videomaterial soll für die Doku-Serie „The ISS Experience“ verwendet werden.

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