Seine Mutter weinte

Aiwu beklagt Rassismus! ÖFB stellt sich hinter ihn

Fußball National
06.09.2021 12:47
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Nachdem der Artikel der „Krone“ auf die rassistische Beleidigungen im Internet gegen U21-Fußball-Teamspieler Emanuel Aiwu aufmerksam gemacht hatte, hat Österreichs Fußball-Verband via Aussendung reagiert. „Solch ein menschenverachtendes Verhalten hat in unserer Welt keinen Platz und wir verurteilen es zutiefst - egal, wen es betrifft“, hieß es am Montag vom ÖFB.

Die Anonymität im Internet dürfe nicht als Deckmantel für Anfeindungen und Hetze dienen. „Die ganze U21-Familie, der ÖFB, unsere Partner und natürlich unsere wahren Fans stehen hinter dir, Manu!“ Auch U21-Teamchef Werner Gregoritsch tadelte das Verhalten einiger als „absolutes No-Go“.

Der Wechsel von Aiwu von Admira zu Rapid war zuletzt nicht glatt über die Bühne gegangen. Wenige Stunden vor dem Spiel gegen Sturm Graz und dem späteren Transfer hatte der 20-jährige Verteidiger Trainer Andreas Herzog mitgeteilt, dass er nicht imstande sei zu spielen. Ein „Shitstorm“ im Netz war die Folge gewesen. „Meine Mutter hat mich weinend angerufen. Sie hat die Kommentare gelesen, die Familie und ich werden rassistisch beleidigt. Das ist schon sehr verletzend“, erzählte Aiwu zuletzt der „Kronen Zeitung“.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Fußball National
06.09.2021 12:47
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

KMM
Top 3
Kostenlose Spiele

Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung