Russen-Einbürgerung

Kärntens Landes-Vize Uwe Scheuch muss vor Gericht

Österreich
25.02.2011 19:55
Einem russischen Investor soll Kärntens Landes-Vize Uwe Scheuch im Jahr 2009 eine österreichische Staatsbürgerschaft in Aussicht gestellt haben. Auch um eine Parteispende soll es dabei gegangen sein. Jetzt kommt diese "Part of the game"-Affäre vor Gericht. Mit einem "Strafantrag", wie die "Krone" bereits berichtete.

"Ich bin im Grunde froh, dass die Sache jetzt endlich vor einen Richter kommt. Weil ich zu 1.000 Prozent überzeugt bin, dass ich
freigesprochen werde. Weil ich einfach nichts getan habe", sagt Uwe Scheuch.

Zuerst war ja sogar eine Anklage im Raum gestanden - mit weitreichenden juridischen Folgen. Jetzt soll das Justizministerium "nur" einen Strafantrag des Korruptions-Staatsanwaltes genehmigt haben. Der Vorwurf lautet: Vorteilsannahme. 

Scheuch dazu: "Ich habe noch gar keine Verständigung erhalten und weiß deshalb auch nicht, was da drinnen steht. Ich hoffe nur, dass ein unabhängiger Richter es bald abhandelt."

Rudolf Schober (SPÖ) fordert als Vorsitzender des Unvereinbarkeitsausschusses im Landtag Scheuch auf, seine Funktionen so lange ruhend zu stellen, bis ein Urteil gefallen ist.

Kronen Zeitung

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