01.08.2021 20:13 |

Kilometerlanger Stau

Im Schneckentempo rollten Deutsche durch Salzburg

Stundenlange Verzögerungen vor dem Grenzübergang Walserberg, bis zu 60 Kilometer Stau auf der Tauernautobahn, strenge Kontrollen an den Abfahrten: Das ist die Bilanz des Stau-Wochenendes zum Ferienstart in zwei deutschen Bundesländern. Auch am Sonntag benötigten Urlauber auf dem Weg in den Süden viel Geduld.

Einen Tag später fahren und sich den Stau ersparen! Diese Taktik ging für viele Urlauber nur bedingt auf. Auch am Sonntag kam es auf der Tauernautobahn (A10) in Richtung Süden wieder zu erheblichen Verzögerungen. Viele Deutsche starteten in den Sommerurlaub, haben doch in Bayern und Baden-Württemberg die Ferien begonnen.

Bereits vor dem Grenzübergang Walserberg staute es sich in den Morgenstunden. Wer es nach Österreich geschafft hatte, brauchte erneut viel Geduld. Bis zum Tauerntunnel mussten Autofahrer den ganzen Sonntag über mit Verzögerungen von knapp einer Stunde rechnen. Staus gab es in den Baustellenbereichen und vor der Mautstelle St. Michael. „Es waren wirklich überraschend viele Autos unterwegs“, hieß es seitens des ÖAMTC.

Weit weniger überraschend war das immens hohe Verkehrsaufkommen tags zuvor. Insgesamt knapp 60 Kilometer lang war der Stau zu Spitzenzeiten auf der Strecken von München durch Salzburg bis zum Karawankentunnel. Schon in den frühen Morgenstunden ging es streckenweise überhaupt nicht mehr voran. Mehrere kleinere Auffahrunfälle verschärften die Situation zusätzlich.

Die Rückreise verlief ohne lange Wartezeiten
Das ganze Wochenende galten die Abfahrtssperren für ausländische Fahrzeuge an neun Ausfahrten der Tauernautobahn. Problemlos verlief die Einreise nach Deutschland. Seit Sonntag darf nur noch über die Grenze, wer die „3-G“-Regel erfüllt. Am Walserberg kam es nur zu kürzeren Wartezeiten, kontrolliert wurde nur sporadisch.

Nikolaus Klinger
Nikolaus Klinger
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