Im letzten Moment

Kärntner mit Hercules-Maschine aus Libyen befreit

Kärnten
22.02.2011 07:14
Der blutige Bürgerkrieg in Libyen ist voll entbrannt. Noch im letzten Moment holte unser Bundesheer am Montag mit einer "Hercules"-Transportmaschine die Mitarbeiter der Villacher Firma Kronawetter aus Tripolis (Bild). Das Unternehmen baut in Libyen eine Wasserversorgungsanlage.

80 Millionen Euro schwer ist das Projekt "Abu-Ziyyan al Ruhaybat", das den Bau von insgesamt 200 Kilometer Wasserleitung und zwei Großbehältern in dem nordafrikanischen Staat vorsieht.

Das Villacher Ingenieurbüro Kronawetter ist für das gesamte Projektmanagement und die Bauaufsicht zuständig. Während Firmenchef Edmund Kronawetter am Montag Gespräche mit Medien ablehnte, informierte der österreichische Handelsdelegierte in Tripolis, David Bachmann, die "Krone".

Bachmann am Telefon: "Die vier Kronawetter-Mitarbeiter, die noch in Libyen sind, werden am Nachmittag mit der Hercules-Maschine des Bundesheeres ausgeflogen. Sie sind schon am Flughafen." Als zweite Kärntner Firma, die eine Niederlassung in Libyen hat, gilt die Strabag von Hanspeter Haselsteiner. Bachmann: "Da handelt es sich aber vor allem um deutsche Staatsbürger." Bachmann selbst will noch bleiben: "Der Handelsdelegierte geht als Letzter."

von Fritz Kimeswenger, Kärntner Krone

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