Hacker haben es auf ein Hotel in Jesolo und eine bekannte Buchungsplattform abgesehen. Ein Kärntner fiel dabei Online-Betrügern zum Opfer und war fast 1500 Euro los. Doch die Arbeiterkammer griff ein und forderte Hotelbetreiber auf, das Geld rückzuerstatten.
Mit einem Betrug bei der Buchung seines Urlaubes hat ein Kärntner wohl nicht gerechnet. „Der Mann hatte über eine bekannte Online-Buchungsplattform ein Hotel in Jesolo reserviert. Kurz darauf erhielt er eine E-Mail sowie eine Nachricht direkt über die App der Plattform: Er soll seine Zahlungsdaten aktualisieren. Andernfalls wird die Buchung innerhalb von 24 Stunden storniert“, teilt die Arbeiterkammer Kärnten den Fall mit.
Hackerangriff auf Hotel und Buchungsplattform
„Tatsächlich hatte der Konsument erst wenige Tage zuvor eine neue Kreditkarte erhalten. Auch sonst gab es keine offensichtlichen Hinweise auf einen Betrugsversuch“, heißt es weiter. Und so kam er der Aufforderung nach. Wenig später dann die böse Überraschung: „1.500 Euro wurden von seinem Kreditkartenkonto abgebucht.“
Dann bemerkte der Kärntner, dass er Betrügern zum Opfern gefallen war. Was die Arbeiterkammer wundert: „Dem Hotel und der Buchungsplattform war bekannt, dass es einen Hackerangriff gegeben hatte. Dennoch wurde der Kärntner nicht vor möglichen Betrugsnachrichten gewarnt.“
AK greift ein und holt Geld zurück
Der Betroffene wandte sich an die AK. Und zwar mit Erfolg. „Unternehmen, denen Sicherheitsprobleme bekannt sind, müssen ihre Kunden unverzüglich informieren“, stellt AK-Konsumentenschützerin Valentina Konatschnig klar. Sie kontaktierte das Kreditkarteninstitut, das Hotel und die Buchungsplattform. Schließlich lenkte die Plattform ein und erstattete dem Kärntner die gesamte abgebuchte Summe.
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