15.07.2021 07:28 |

Grüne fordern Aus

Feuerwerk bei Seefestspielen Mörbisch in Kritik

Mit Beginn der Festspielsaison ist auch die Diskussion um die Feuerwerke neu entflammt. Während in St. Margarethen keine Pyrotechnik mehr den Nachthimmel erhellt, wird in Mörbisch (vorerst) weiter geschossen. Dafür hagelt es Kritik von den Grünen, sie fordern ein Aus.

Bei der Oper erstrahlte 2019 das letzte Mal ein Feuerwerk. Im Hinblick auf das UNESCO-Weltkulturerbe, zu dem der Steinbruch gehört, verzichtet man fortan auf Raketen. Anders bei der Seebühne, wo heuer wieder ein großes Feuerwerk das Publikum staunen lässt.

„Komplett plastikfrei“
Die Grünen haben jedoch ökologische und Feinstaub-Bedenken. Zumal die Raketen gerade wegen der Trockenheit „brandgefährlich“ seien, so Klubobfrau Regina Petrik. Sie verweist auch auf das Regierungsprogramm, das einen Verzicht von Pyrotechnik vorsieht. Beim Land wird betont, dass man dazu auch stehe.

Das Feuerwerk sei jedoch eine Sonderanfertigung, die bereits 2019 bestellt wurde, wegen der Corona-Absage 2020 aber nicht zum Einsatz kam. Eine Stornierung des Auftrags hätte zudem wohl das wirtschaftliche Aus für die Pyro-Firma bedeutet. Diese fühlt sich zu Unrecht an den Pranger gestellt: Das Feuerwerk sei komplett kunststofffrei, lärmreduziert; und der CO2-Ausstoß sehr gering, so Inhaber Rudolf Jost. 20 Jahre arbeite man mit Mörbisch zusammen. 

Christoph Miehl
Christoph Miehl
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