Das war ein veritables Malheur! Die schwedische Langläuferin Ebba Andersson stürzte bei der olympischen Damen-Team-Langlauf-Staffel spektakulär – Überschlag inklusive – und verlor den Ski. Am Ende gab's dennoch Silber.
Kurios: Es war der zweite Sturz der Schwedin in kurzer Zeit. Beim 4x7,5-Kilometer-Rennen legte sie einmal eine „Brezn“ hin, kurze Zeit später wurde es dann richtig heftig. Andersson übersah im Pflug daherkommend offenbar eine Bodenwelle, strauchelte, überschlug sich regelrecht. Das sah wild aus. Der rechte Ski war weg – und trotz mehrerer Versuche zunächst auch nicht mehr einzufangen.
Top-Zeit weg
Auch interessant: Nach schier ewig langer „Suche“ nach dem ausgebüxten Ski krallte sich Andersson das gute Ding und führte ihn in der Hand tragend ein Stückchen weiter – allerdings nur, um es dann erst recht fallen zu lassen. Die Bindung war kaputt, nicht mehr brauchbar. Bei einem Betreuer besorgte sie sich ein neues Arbeitsgerät. Erst damit konnte sie das Rennen wieder aufnehmen. Mit großem Rückstand. Die bis dahin angepeilte und immer realistischer werdende Top-Zeit war weg.
Gold an Norwegen
Die Norwegerinnen nahmen das Malheur dankend an und bauten den Vorsprung schnell aus. Am Ende jubelten sie über die Goldmedaille. Die Schwedinnen holten trotz des Sturzes noch Silber, auf Rang drei landeten die Finninnen. Teresa Stadlober, Heidi Bucher, Katharina Brudermann und Lisa Achleitner beendeten das Rennen auf Platz 10.
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