Hagel, Blitze, Regen

80.000 Schadensfälle nach Unwettern in OÖ

Der Klimawandel kommt den heimischen Versicherungen teuer. 80.000 Schadensfälle wurden, laut Wirtschaftskammer, bisher in Oberösterreich gezählt. Zwischen 38 Millionen und 55 Millionen Euro müssen die einzelnen Versicherungen heuer schon bezahlen. Ein Ende der Unwettergefahr ist noch nicht in Sicht.

Schneeballgroße Hagelkörner und Starkregen haben in den vergangenen Wochen die Schadensbilanzen der heimischen Versicherungen in die höhe schnellen lassen. „Man merkt den Klimawandel stark, er wird uns auch noch in den kommenden Jahren intensiv beschäftigen“, heißt es bei der Wiener Städtischen „Seit dem Jahr 2003 habe man bereits über eine Milliarde Euro für Schäden nach Naturkatastrophen ausbezahlt. Im aktuellen Jahr sind es bei der Wiener Städtischen 38 Millionen, bei der Uniqa 46 Millionen und bei der Allianz sogar 55 Millionen Euro. Oberösterreich, vor allem das Innviertel und das Salzkammergut, zählt zu den am starksten betroffenen Regionen.

Braunau Spitzenreiter bei Blitzen
Auch bei den Blitzen liegt unser Bundesland an der Spitze. Oberösterreich war im Juni mit Abstand das blitzreichste Bundesland. Fast die Hälfte aller Blitze hat sich hier entladen. Allein in Braunau wurden im Juni 40.000 Blitzentladungen registriert - der Spitzenreiter unter den Bezirken.

Zwischenlandung in Linz-Hörsching
Von einem Unwetter Mittwochfrüh, das in Wien zu 177 Blitzschlägen und Ampelausfällen im Frühverkehr führte, blieb Oberösterreich verschont. Deshalb musste eine AUA-Maschine von Newark (USA) nach Wien-Schwechat in Linz-Hörsching zwischenlanden. Als sich die Wettersituation in der Bundeshauptstadt wieder gebessert hatte, konnte der Flug fortgesetzt werden.

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Samstag, 18. September 2021
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