Dem Klinikum flatterte jüngst ein Brief der „Kabeg“ ins Haus, mit der Aufforderung, weitere 5,7 Millionen bis Jahresende einzusparen. Der Betriebsrat, der davon Wind bekam, schlug in einem Rundschreiben Alarm: „Nicht annehmbar und wirklichkeitsfern!“ Denn zusätzlich zu den bereits geplanten 98 Dienstposten weniger, würde dies den Abbau von weiteren 104 Jobs bedeuten. Betriebsrat Arnold Auer: „Damit droht der Verlust von 202 Dienstposten bis Jahresende!“
Auer im Gespräch mit der „Krone“: „Beim Sachaufwand kann nicht mehr gespart werden. Es geht nur bei Ärzten und Pflegepersonal. Das bedeutet 202 Arbeitsplätze weniger. Jeden, der das unterschreibt, zeige ich beim Staatsanwalt an, denn es gefährdet immens die Patientensicherheit.“
Was nicht alle so sehen. Von der „Kabeg“ angestellte Vergleiche zeigen, dass etwa im AKH Linz 15 Pflegeposten auf 30 Betten kommen, im Klinikum Klagenfurt seien es 22 pro 30 Betten.
von Fritz Kimeswenger, Kärntner Krone









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