29.06.2021 09:00 |

Horst-Mandl-Memorial

Neuer Fixstern am Grazer Himmel

Das erste Horst-Mandl-Memorial in Graz (17. Juli) ist top besetzt: 150 Leichtathleten aus 20 Nationen starten beim Pilotprojekt im ASKÖ-Stadion in Eggenberg! Die Topstars Guliyev, Weißhaidinger & Co. testen in der Steiermark für ihre Medaillenjagd bei den Olympischen Spielen in Tokio.

Graz wird zur neuen Leichtathletik-Hochburg! Drei Wochen nach den erfolgreichen Staatsmeisterschaften am vergangenen Wochenende trifft sich am 17. Juli die internationale Klasse beim 1. Horst-Mandl-Memorial im ASKÖ-Stadion in Eggenberg:

Österreichs Olympia-Starter Lukas Weißhaidinger, Ivona Dadic und Victoria Hudson sowie der türkische 200-Meter-Weltmeister Ramil Guliyev und 150 weitere Hochkaräter aus England, Portugal, Jamaika, Uganda, Marokko und Samoa holen sich den Feinschliff für Tokio. 130 Millionen Euro wurden in den letzten zehn Jahren von der Sportstadt Graz in Sportinfrastruktur investiert, davon 15 Millionen vom ASKÖ, der allein fünf in die neuen Leichtathletik-Anlagen steckte.

Top-Termin vor Olympia
ASKÖ-Präsident Gerhard Widmann will das Meeting mit Hilfe von Stadt und Land als internationalen Fixpunkt im ÖLV-Kalender etablieren. Im Gedenken an ihren legendären Coach Horst Mandl (der selbst als Zehnkämpfer 1968 bei den Olympischen Spielen in Mexiko startete) haben die ehemaligen Speerwurf-Aushängeschilder Elisabeth Pauer und Elisabeth Eberl vom ATG mit Organisator Bernd Patzold ein hochattraktives Starterfeld nach Graz gelotst.

Diskus-Superstar Lukas Weißhaidinger freut sich schon: „Graz hat ein schönes Stadion, mit schönem Wurfkreis - und der Wettkampf ist voll auf mich abgestimmt. So kurz vor Olympia ist’s wichtig, bewusste Schritte zu setzten.“ Und sich keinesfalls durch Reisen zu Meetings im Ausland im letzten Moment mit Covid zu infizieren.
Daheim in Oberösterreich hat Weißhaidinger für sein Training sogar Scheinwerfer angeschafft: „Mein Ziel ist es, eine Olympia-Medaille zu holen. Um mich bestmöglich vorzubereiten, trainiere ich um drei Uhr früh nach Tokio-Zeit.“

Stars von morgen gesucht
ATG-Sprinterin Alexandra Toth startet auf ihrer Heimbahn im 200 m-Lauf - und sie soll als Vorbild zum Angreifen dienen: Im Rahmen gibt’s ja Jugend- und Kinderbewerbe, bei denen die steirische Leichtathletik mit einem Kinder-Mehrkampf neue Mitglieder begeistern will.

Volker Silli
Volker Silli
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