Millionen-Ausgaben

UK: Fettleibigkeit zwingt Rettungen zum Nachrüsten

Ausland
03.02.2011 20:23
Auf die britische Rettung kommen Ausgaben in Millionenhöhe zu. Alle Krankenwagen müssen nachgerüstet werden, um die immer dicker werdenden Engländer im Notfall transportieren zu können. Ohne Spezialgeräte ist die Versorgung der fettleibigen Patienten nicht sichergestellt.

Laut einem Bericht des Fernsehsenders BBC müsse jeder Krankentransportdienst im Land inzwischen extra-verstärkte Rollstühle und breitere Tragen kaufen, auch die Fahrzeuge mussen umgerüstet werden, um auch für Patienten mit einem Gewicht von bis zu 144 Kilogramm geeignet zu sein. Mehrere Dienste seien sogar zur Anschaffung von neuen Spezial-Krankenwagen gezwungen und das zum Preis von über 105.000 Euro pro Fahrzeug.

"Das zeigt, dass die Änderungen unserer Lebensgewohnheiten eine ganze Reihe von Kosten mit sich bringen - neben den Behandlungskosten beispielsweise auch die Kosten für neue Infrastruktur", sagte der Chef des Rettungsdienste-Verbands, Jo Webber. Nach Angaben von EU und OECD sind 24,5 Prozent der Briten stark übergewichtig, damit steht Großbritannien europaweit auf dem ersten Platz.

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