Moustafa-Einmischung?

Schiri-Chef tritt nach Streit mit „Pharao“ zurück

Sport-Mix
26.05.2021 14:29
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Im Handballweltverband IHF ist Schiedsrichterchef Ramon Gallego aus Spanien nach Meinungsverschiedenheiten mit dem ägyptischen Präsidenten Hassan Moustafa von seinem Amt zurückgetreten.  Moustafa wird aufgrund seiner Herkunft und seines Führungsstils auch „Pharao“ genannt.

Einen entsprechenden Bericht der deutschen „Handballwoche“ bestätigte eine IHF-Sprecherin am Mittwoch und bedauerte Gallegos Entscheidung. Seinen Rückzug hatte der Spanier verkündet, nachdem ihm die Akkreditierung für das olympischen Handball-Turnier in Tokio entzogen worden war.

„Die Gründe für meinen Rücktritt sind meine ernsthaften Meinungsverschiedenheiten mit dem IHF-Präsidenten aufgrund seiner Einmischung in die Nominierungen der Schiedsrichter“, schrieb der 64-jährige Gallego in einer E-Mail an die „Handballwoche“. Moustafa bezweifelt die Unparteilichkeit von Schiedsrichtern, wenn diese aus derselben kontinentalen Region kommen wie eine der Mannschaften in der jeweiligen Partie. Gallego indes forderte, dass die besten Schiedsrichter für die wichtigsten Turniere nominiert werden müssen.

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