26.04.2021 08:32 |

Kein Zugriff möglich

Apple-ID gesperrt: Kalifornier klagt gegen Apple

Weil seine Apple-ID laut eigenen Angaben plötzlich gesperrt wurde und er deshalb nicht mehr auf seine Inhalte zugreifen konnte, hat ein Mann in Kalifornien Klage gegen Apple eingereicht. Matthew Price wirft dem iPhone-Hersteller vor, mit seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen gegen kalifornisches Recht zu verstoßen. Er strebt eine Sammelklage an, der sich Betroffene aus den gesamten USA anschließen können sollen.

Wie appleinsider.com berichtet, soll Prices Apple-ID wegen eines mutmaßlichen Verstoßes gegen die AGB des Unternehmens „ohne vorherige Ankündigung, Erklärung, Richtlinie oder Prozess“ gesperrt worden sein. Price verlor damit laut Klage den Zugriff auf digitale Inhalte im Wert von rund 25.000 US-Dollar, darunter Apps, In-App-Käufe, Plattform-Erweiterungen sowie dazugehörige Dienste. Apple soll zudem den Zugriff auf nicht verwendete Gelder verhindern, die mit Prices Konto verknüpft sind. Im Bericht ist die Rede von einem iTunes-Guthaben im Wert von sieben Dollar.

Apple behält sich laut Prices Anwalt durch seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen das Recht vor, eine Apple-ID aufgrund eines „bloßen Verdachts“ zu kündigen - dies sei „unfair, rechtswidrig, betrügerisch und illegal“, so der Vorwurf. Darüber hinaus, so die Klägerseite weiter, würden von einer ID-Sperre betroffene Geräte „erheblich an Wert verlieren“, da sich viele Dienste nicht mehr nutzen ließen.

Price und sein Anwalt haben daher ein Schwurgerichtsverfahren beantragt, um eine dauerhafte Verfügung zu erwirken, die Apple das angeblich rechtswidrige Verhalten untersagt. Sie fordern dem Bericht nach außerdem die Rückerstattung von Geldern, die während der Kontokündigung verloren gingen, Schadensersatz sowie die Erstattung der Anwaltsgebühren. Ausgang ungewiss.

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