Nach sechs Runden nur ein Spiel ohne Ausschluss: Ex-Veilchen Richard Windbichler dirigiert in Südkorea die Top-Defensive von Seongnam FC
Das Szenario wiederholt sich immer öfter: ein Foulpfiff, der Weg des Schiedsrichters zum TV-Bildschirm, dann die Rote Karte! „Die VAR-Entscheidungen nehmen schon etwas überhand“, sagt Richard Windbichler, „dabei erkennst du auf den Bildern oft nicht genau, ob eine Hand in der Luft nur leicht im Gesicht landet oder es ein Schlag war.“
So gingen bei den Spielen seines Seongnam FC am Ende erst einmal 22 Mann vom Feld – zweimal sahen Mitspieler, dreimal Gegner Rot!
Sportlich top
Sportlich läuft es überragend, nach sechs Runden hält man als beste Defensive bei erst drei Gegentoren, drei Zähler fehlen auf Platz eins. Beim letzten 2:1 half auch ein Direktcorner, den der überraschte Goalie am kurzen Eck durch die Beine bekam, im Finish traf Youngster Jung-min Lee beim Ligadebüt zum Sieg. Für die „Dusche“ beim Foto in der Kabine sorgte natürlich Windbichler
Härter als der intensive Spielrhythmus sind für den Wiener nur die Plätze: „Zuletzt hab ich erstmals ohne Stollen gespielt, weil es keinen Sinn macht“, so der 29-Jährige. Auf den am 3. April das Österreicher-Duell gegen Lukas Hinterseer wartet, der bei Windbichlers Ex-Klub Ulsan spielt.
Florian Gröger, Kronen Zeitung
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