Diesmal fehlte ein Zehntel auf den Schweizer. Knapper geht es kaum, aber Matthias Mayer hakt jetzt schon die Abfahrts-Kristallkugel ab. Zu früh? Eine Kolumne von Georg Fraisl.
Erster, Zweiter, Dritter, Dritter, Dritter. Was für eine Serie! Matthias Mayer war im Ziel von Saalbach auch sichtlich stolz auf seine Podest-Ausbeute in den letzten fünf Abfahrten. Die schlechte Nachricht daran: In vier Fällen lag Beat Feuz vor dem Kärntner. Auch gestern. Und so baute der Schweizer seinen Vorsprung im Abfahrts-Weltcup auf 68 Punkte aus. „Theoretisch gibt’s die Chance noch, aber ehrlicherweise“, gestand Mayer, „ist diese Kugel weg. Das lässt sich der Beat nicht mehr nehmen.“
Was den Schweizer freilich nur einen Lacher kostete: „Das sagt der Mothl ja schon seit Kitzbühel - und da war ich nur 28 Punkte vorne. Nein, da kann noch viel passieren!“
Theoretisch könnte Mayer sogar seinen Markenkumpel Vincent Kriechmayr in der Super-G-Wertung noch überholen. Doch selbst das sieht der Doppel-Olympiasieger realistisch: „Vinc ist der Gleiche wie Beat - die geben nichts mehr her. Aber ich werd alles probieren.“
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Schweiz-Vorsprung bei den Herren geschrumpft
Präsident Peter Schröcksnadel stellte erfreut fest, dass der Rückstand auf die Schweiz im Herren-Nationencup auf 82 Punkte geschrumpft ist.
Georg Fraisl, Kronen Zeitung
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