Der Bulgarische Fußball-Verband (BFU) habe bereits die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, wie Ognijan Stojtschkow, der Vorsitzende der parlamentarischen Kommission für Bildung und Sport, am Donnerstag bestätigte.
Die möglicherweise manipulierten Spiele haben vom 12. Dezember bis zum 16. Mai stattgefunden, wobei Erstliga-Absteiger Lokomotiw Mezdra an vier Partien beteiligt war. Auch Champion Litex Lowetsch, Vizemeister ZSKA Sofia (Europa-League-Gegner von Rapid) und der Traditionsclub Lewski Sofia sollen in den Skandal involviert sein.
Manipulierte Spiele haben im bulgarischen Fußball eine lange Tradition. So datiert der erste bewiesene Fall aus dem Jahr 1949, als Lewski und Stadtrivale Akademik absichtlich 1:1 spielten, damit Erzrivale ZSKA in die zweite Leistungsklasse absteigen musste.
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