Mehr Mitarbeiter:

Personalstand in der Kritik

Burgenland
27.01.2021 11:56
Porträt von Burgenland-Krone
Von Burgenland-Krone
Einen hohen Personalstand in der roten Alleinregierung bemängeln nun die Grünen. Denn statt einzusparen, sei die Zahl der Mitarbeiter um 14 Prozent im Vergleich zu Rot-Blau gestiegen. Beim Land verweist man darauf, dass die Arbeit nicht weniger werde.

Mit 56 Mitarbeitern kam noch die SPÖ-FPÖ-Koalition unter Landeshauptmann Hans Niessl aus. Jetzt wurde zwar auf fünf Regierungsmitglieder reduziert, in den Büros arbeiten allerdings 64 Personen, wie aus einer Anfragebeantwortung hervorgeht. „Die SPÖ gibt vor, mit der Verkleinerung Einsparungen vorzunehmen. In Wahrheit hat die Alleinregierung aber insgesamt mehr Personal als die Koalition davor“, stellt die Grüne Klubobfrau Regina Petrik fest. Sie kritisiert auch, dass es keine Angaben zu den Kosten gebe.

Beim Land wird betont, dass die Verschlankung auf der Regierungsbank sehr wohl Einsparungen bringe. „Weniger Regierungsmitglieder bedeuten nicht, dass es weniger Aufgaben gibt“, heißt es. Gerade die Corona-Krise stelle eine enorme Herausforderung für den Landesdienst dar.

Christoph Miehl, Kronen Zeitung

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