Abfahrt in Kitzbühel

ÖSV-Mann Striedinger: Leider kein Lotto-Millionär

Wintersport
25.01.2021 06:17

„Wüsste ich, wie das Wetter ist und wann die Wolken aufziehen, dann wäre ich ja nicht hier, sondern längst Lotto-Millionär.“ Otmar Striedinger zeigte trotz einer schlechten Nummernwahl in der zweiten Kitzbühel-Abfahrt auf. Eine Kolumne von „Krone“-Redakteur Alex Hofstetter.

Am Vorabend der Sonntag-Abfahrt in Kitz hatte Otmar Striedinger die Wahl: Startnummer 1 oder 19? Der Kärntner wählte die 19 - leider. Denn zu diesem Zeitpunkt des Rennens hatte aufgrund der schlechten Sicht keiner eine Chance aufs Podest. „Im Ziel dachte ich mir: Mist, hätt ich doch die 1 genommen. Da war die Sicht deutlich besser.“

Otmar Striedinger (Bild: GEPA )
Otmar Striedinger

Pech, aber umso beachtlicher war Streidingers Teufelsritt auf Platz acht. Womit er zweitbester Österreicher war. Und „Oti“ tröstete sich lächelnd: „Wüsste ich, wie das Wetter ist und wann die Wolken aufziehen, dann wäre ich ja nicht hier, sondern längst Lotto-Millionär.“

Österreichs Überraschung des Tages war Daniel Hemetsberger - mit Startnummer 37 auf Platz zehn. Der 29-jährige Oberösterreicher jubelte im Ziel euphorisch: „Das bisher beste Weltcup-Ergebnis meiner Karriere auf der schwierigsten Abfahrt der Welt! Ich kann’s kaum glauben, was mir da gelungen ist.“ Und das nach dem „Horror-Freitag“, an dem auch Hemetsberger bange Stunden des Wartens vor dem Abbruch erlebt hatte: „Die mentale Anspannung war enorm. Nach dreieinhalb Stunden Warten und all den Stürzen war ich deutlich ausgelaugter, als wenn ich gefahren wäre.“ Gestern gab’s die Versöhnung und als Lohn einen Startplatz für den heutigen Super-G!

Alex Hofstetter, Kronen Zeitung

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(Bild: KMM)



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