Viele Fragezeichen

Ungewissheit bleibt beim Flughafen Linz an Bord

Die Corona-Ausnahmesituation sorgte beim Flughafen Linz im abgelaufenen Jahr für eine gewaltige Bruchlandung: Die Zahl der abgefertigten Passagiere ging auf 51.318 zurück. Immerhin: Dafür stieg die geflogene Fracht auf 11.147 Tonnen. Kostenmäßig wird an allen Schrauben gedreht, um durch die Krise zu kommen.

Der Duty-Free-Bereich und die Gastronomie bei den Abflug-Gates wird gerade umgebaut. „Bis Ostern muss das fix-fertig sein“, sagt Norbert Draskovits, der seit Mai 2018 die Geschäfte am Flughafen Linz lenkt.

Betriebszeiten reduziert, Projekte verschoben
Um durch die Krise zu kommen, wurden Betriebszeiten in Absprache mit den Behörden reduziert und einige Projekte vorerst verschoben. Adaptierungen im ersten Stock des Flughafengebäudes müssen etwa warten. Die Beschäftigten sind in Kurzarbeit. „Die Mitarbeiter müssen sehr flexibel sein, bekommen aber weniger bezahlt - die Situation ist schwierig“, beschreibt der Flughafen-Chef die Lage.

Für den Sommer sind 18 Urlaubsflüge pro Woche derzeit geplant
für den Was das Jahr 2021 bringt? „Es hängt alles von der Impfgeschwindigkeit ab“, sagt Draskovits. Für den Sommer plant der Flughafen mit den Reiseveranstaltern und mit Bulgarian Air Charter und Corendon Airlines mit 18 Flügen in Urlaubsdestinationen. „Die Menschen werden sehr, sehr spät buchen“, rechnet Draskovits. Mit der Wiederaufnahme der Frankfurt- und Düsseldorf-Verbindungen ab Hörsching ist frühestens Ende März zu rechnen: „Bei den Geschäftsreisen wird es gravierende Veränderungen geben.“

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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Mittwoch, 29. September 2021
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