07.01.2021 12:46 |

Positive Erwartungen

60 Prozent der Unternehmen bewerten 2020 positiv

Rund 60 Prozent der österreichischen Unternehmen bewerten das Jahr 2020 trotz Corona-Pandemie, Kurzarbeit und Umsatzeinbußen aus Unternehmenssicht insgesamt positiv. Rund drei Viertel starten mit einer positiven Erwartungshaltung in das neue Jahr. Ihre größte Sorge ist die „Unsicherheit, wann die Covid-19-Krise endet“.

Sechs von zehn Unternehmen haben das vergangene Jahr insgesamt positiv bewertet, andererseits sehen es 40 Prozent deutlich negativer, darunter 13 Prozent sogar „sehr negativ“, so eine neue Umfrage des Gläubigerschutzverbandes KSV1870. Dieser hatte zum Ende des zweiten Lockdowns im Dezember 2020 600 Unternehmen befragt. Auch die wirtschaftlichen Auswirkungen der ersten zwei Lockdowns waren für rund ein Drittel der Unternehmen negativ. Acht Prozent berichten, dass sich die beiden Lockdowns durchaus positiv auf ihre Finanzen ausgewirkt hätten.

Entspannung für 2021 erwartet
Mit einer Entspannung der wirtschaftlichen Lage rechnet etwas mehr als die Hälfte der Betriebe noch in diesem Jahr, 27 Prozent erwarten diese jedoch frühestens im 3. Quartal 2021. Weitere 27 Prozent richten ihren Blick hoffnungsvoll ins Jahr 2022, während elf Prozent davon überzeugt sind, dass es frühestens 2025 zu einem Aufatmen kommen wird.

Für 52 Prozent ist die Unsicherheit, wann die Corona-Krise endet, derzeit die größte Sorge. Dahinter folgen mit 40 Prozent die Gefahr einer Covid-19-Infektion der Mitarbeiter und die Ungewissheit, wie es nach der Pandemie aus betriebs- und volkswirtschaftlicher Sicht weitergeht (38 Prozent). Darüber hinaus sorgen der Zahlungsverzug von Kunden (32 Prozent) und der Umstand, dass Mitarbeiter (wieder) in Kurzarbeit geschickt werden müssen (25 Prozent) für gehöriges Kopfzerbrechen.

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