03.01.2021 12:29 |

„Es ist ein Glück!“

107-jährige Italienerin ruft zur Impfung auf

Signora Fiorina Fiorelli, geboren am 13. Jänner 1913, erhielt am 1. Jänner den Anti-Covid-Impfstoff. Die Italienerin, die schon die Spanische Grippe überlebte, sei eine ganz besondere Frau und ein Beispiel für Vertrauen in die Medizin, streut ihr der italienische Politiker und Vorsitzende der Demokratischen Partei (PD), Nicola Zingaretti, Rosen. Fiorelli rief ihre Landsleute auf, sich impfen zu lassen: 1918 habe es „leider keinen Impfstoff“ gegeben, als sie, „meine Mutter und meine Schwester an der Spanischen Grippe erkrankt“ waren. „Ich finde, es ist ein Glück, dass ich mich impfen lassen durfte“, so die rüstige Frau.

Die 107-jährige Italienerin, Patientin eines Seniorenheims in der Nähe von Rom, ist zum Gesicht der Impfkampagne in Italien geworden. Fiorina Fiorelli, die am 13. Jänner ihren 108 Geburtstag feiern wird, hat in ihrer Kindheit die Spanische Grippe überwunden und zwei Weltkriege überlebt.

„Ich finde, es ist ein Glück, dass ich mich impfen lassen durfte. Leider gab es keinen Impfstoff in den Jahren 1918 bis 1920, als meine Mutter und meine Schwester an der Spanischen Grippe erkrankt sind“, berichtete die Frau laut der Tageszeitung „Corriere della Sera“.

„Wenig essen, viel arbeiten und sehr viel beten“
Fiorina war in ihren Jugendjahren in ein Kloster in Frankreich gezogen, um Ordensschwester zu werden. Nach einiger Zeit hatte sie jedoch wegen der strengen Disziplin dem Ordensleben den Rücken gekehrt, geheiratet und schließlich im Gesundheitsministerium in Rom gearbeitet. Als Rezept für ein langes Leben nannte sie drei Zutaten: „Man muss wenig essen, viel arbeiten und sehr viel beten“, sagte sie.

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