04.12.2020 17:25 |

Chaos in Linz

Ex-Spieler streiten mit Black Wings vor Gericht

Der Linzer ICE-Hockey-League-Klub Black Wings 1922 erlebt schwierige Zeiten. Sportlich ist man in der Liga mit nur elf Punkten nach 16 Spielen klares Schlusslicht, die Fans sind unzufrieden und hinzu kommt noch ein Gerichtsstreit mit ehemaligen Spielern bezüglich ausstehender Gehälter. „Fakt ist, dass einige Spieler geklagt haben und schlussendlich muss das Gericht eine Entscheidung treffen, und die ist dann bindend für alle“, sagte Linz-General-Manager Gregor Baumgartner.

Der Ex-Spieler muss sich also mit Problemen herumschlagen, die noch die Zeit vor dem Beginn seiner Amtszeit betreffen. „Im Grunde geht es nicht darum, dass wir die Spieler nicht bezahlen wollten, sondern es wurden alle Spieler bezahlt, die den Verein nicht geklagt haben“, gab Baumgartner Einblick. Das Gericht werde nun klären, wer von den Akteuren einen Anspruch habe und wer nicht. Details wollte der Linz-Manager aufgrund des „laufenden Gerichtsverfahrens“ nicht bekannt geben.

Wichtig war ihm zu erwähnen, dass es in der laufenden Saison bei der Gehälter-Auszahlung keine Probleme gebe. „In dieser Saison läuft alles ordnungsgemäß ab“, betonte der 41-Jährige. Sportlich lässt der Erfolg auf sich warten. Baumgartner bat die Fans in dieser Hinsicht um Geduld. „Ich werde in kleinen Schritten weiterarbeiten, um wie auch letztens erwähnt, wirtschaftlich stabil sein zu können. Ich hoffe, dass auch eine gewisse Geduld bei den Fans da ist, damit sie verstehen, dass es nicht nur bei der Mannschaft zu größeren Umbauarbeiten gekommen ist, sondern auch im Hintergrund“, verlautete der Linz-Manager.

Klares Ziel ist längerfristig gesehen ,wieder ganz vorne mitmischen zu können. „Der Weg kann nicht nach drei bis vier Monaten schon beendet sein“, so Baumgartner.

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