Beteiligungsbericht

Tiroler „Töchter“ mit 2,12 Milliarden Euro Umsatz

Tirol
01.12.2020 14:00
Ob in der Stromversorgung, im öffentlichen Verkehr, Wohnbau oder beim Ausbau des Glasfasernetzes: In diesen Bereichen sind nicht nur Firmen rein privater Natur fleißig, sondern auch die Tochterunternehmen des Landes Tirol. 2019 erzielten sie einen Umsatz von 2,12 Milliarden Euro und investierten 401 Millionen €.

Das geht aus dem aktuellen Beteiligungsbericht hervor, den Wirtschaftslandesrätin und Beteiligungsreferentin Patrizia Zoller-Frischauf (ÖVP) unlängst präsentierte. Insgesamt gibt es in Tirol 34 Unternehmen quer durch alle möglichen Lebensbereiche, bei denen das Land Tirol involviert ist.

13.500 Arbeitsplätze
Für den Wirtschaftsstandort sind die „Töchter“ ein wichtiger Faktor, da sie 13.500 Tirolerinnen und Tirolern einen Arbeitsplatz bieten. Zudem erhalten dort insgesamt 125 Jugendliche derzeit eine Lehrausbildung. Zum größten Arbeitgeber zählen die Tirol Kliniken mit 8650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dahinter reihen sich die Tiwag (1400) sowie die Hypo Tirol (500). „Die Tochterunternehmen des Landes sind ein Garant für sichere Arbeitsplätze, insbesondere in Krisenzeiten“, hob Zoller-Frischauf deren Bedeutung hervor.

Übrigens: Die Vertretung des Landes in den Aufsichtsräten der „Töchter“ wird zu 43 Prozent von Frauen wahrgenommen. 2008 waren es nur 15 Prozent.

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