Nach Salzburger 2:6

Marsch teilt aus: „Schiedsrichter war nicht gut!“

Fußball-Meister Red Bull Salzburg hat die Überraschung verpasst - am Ende sogar noch deutlich! Die Salzburger mussten sich in der Champions League am Dienstag Titelverteidiger Bayern München mit 2:6 geschlagen geben. Was man im Lager der besiegten „Bullen“ nach der Niederlage zu sagen hatte, das können Sie HIER genauso nachlesen, wie die Stimmen der siegreichen Bayern!

Jesse Marsch (Salzburg-Trainer): „6:2 ist keine Repräsentation dieses Spiels. Wir waren 75 Minuten richtig gut. Dann kommt ein Standardtor und noch drei mehr. Es war wie ein Dammbruch. Wenn ein Loch ist, dann kommt viel daher. Es ist ein schlechtes Gefühl, aber für 75 Minuten haben wir Schlag auf Schlag (auf Augenhöhe) mit der besten Mannschaft der Welt gespielt. Das Ergebnis ist eine Enttäuschung, aber leistungsmäßig haben die Jungs an ihrer Grenze gespielt.“
Über den Schiedsrichter: „Ich habe nie etwas über den Schiedsrichter gesagt, aber heute müssen wir sagen: Er war nicht gut. Ich weiß, wir sind ein kleiner Verein, Bayern München ist ein großer Verein. Es war im letzten Jahr gleich. Wir sind klein, wir müssen uns das verdienen.“

Dominik Szoboszlai (Salzburg-Spieler): „Bis zur 80. Minute waren wir gut drauf. Bis zur 80. Minute haben wir richtig geil gespielt, so wie wir das wollten. Wir hatten keine Angst, dass wir gegen den Titelverteidiger spielen. Das 2:6 zeigt nicht das, was wir verdient haben. Vielleicht ist das Tempo in der deutschen Bundesliga ein anderes. Aber es darf keine Ausrede sein, dass wir nach der 80. Minute vier Tore kriegen.“

Jerome Boateng (Bayern-Verteidiger): „Es war das erwartet schwere Spiel heute. Ich denke, dass die Salzburger sehr gut gespielt haben. Wir hatten gute Phasen, aber auch schlechte - gerade in der zweiten Halbzeit. Am Ende haben wir gezeigt, dass wir unbedingt gewinnen wollten und dann verdient am Ende auch in dieser Höhe gewonnen.“

Hansi Flick (Bayern-Trainer):
„Es hört sich sehr klar an, aber so war es nicht. Salzburg hat das sehr, sehr gut gemacht von Anfang an. Sie haben die Räume gut zugemacht und bei Ballgewinn ein sehr gutes Umschaltspiel gezeigt. Genau so, wie wir sie auch analysiert haben. Man kann sagen, sie haben eine gute Spielanlage. Sie haben uns das ein oder andere Mal wirklich auf die Probe gestellt. Da mussten wir schon ganz gut verteidigen und Manu (Goalie Manuel Neuer, Anm.) dann auch seine Klasse unter Beweis stellen. Nach dem 2:2 hat mir die Mentalität meiner Mannschaft gefallen. Es war für den neutralen Zuschauer ein Topspiel, ein sehr unterhaltsames Spiel mit sehr viel Tempo.“

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