Mit dem umgerechnet 340 Millionen Euro schweren Deal wird der angeschlagene englische Rekordmeister einen großen Teil seiner Schulden los, die ebenfalls am Freitag fällig waren. Liverpools Vorstand hatte den Verkauf bereits am Mittwoch abgesegnet.
"Wir sind hier zu gewinnen und wir werden dafür tun, was auch immer es benötigt", meinte Henry in einem ersten Statement vor zahlreichen Journalisten.
Londoner Gericht genehmigte Verkauf
In der Übernahmeschlacht um den Premier-League-Klub hatte ein Londoner Gericht am Donnerstagabend die Weichen für einen Verkauf gestellt. Der High Court of Justice gab den Anträgen des Klubvorstands und der Gläubigerbank Royal Bank of Scotland statt. Dadurch wird eine Einstweilige Verfügung eines Gerichts im US-Bundesstaat Texas nichtig, mit der die bisherigen Besitzer Tom Hicks und George Gillett den Verkauf des Vereins zu verhindern versucht hatten.
Hicks und Gillett hatten sich gegen den Deal mit NESV gewehrt, weil sie den Übernahmepreis von 300 Millionen Pfund (340 Millionen Euro) für deutlich zu niedrig hielten. Das Duo hatten den Traditionsklub 2007 für rund 200 Millionen Pfund (227 Millionen Euro) erworben, ihn jedoch seitdem tief in die roten Zahlen geführt.








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