Ex-Postangestellte

Ware unter Falschnamen bestellt und dann gestohlen

Zu früh hatten sich zwei ehemalige Postmitarbeiterinnen über den Ausgang ihres Prozesses wegen Diebstahls im Juni gefreut. Damals kamen sie mit einer Diversion davon. Doch das Oberlandesgericht Linz befand das für zu milde, der Prozess wurde am Mittwoch fortgesetzt und endete mit einem Schuldspruch: Fünf bzw. vier Monate bedingte Haft lautete dieser und ist nicht rechtskräftig.

„Es ist besonders verwerflich, den Arbeitgeber zu bestehlen, der einem Vertrauen entgegenbringt“, sagte der Linzer Richter Ralf Sigl. Die 29-Jährige und ihre 21-jährige Kollegin sollen als Mitarbeiterinnen der Post in Haid in 47 Fällen Pakete verschwinden haben lassen.

Teilweise geständig
Ihre Vorgehensweise war, so die Staatsanwältin, arbeitsteilig und schlau. Sie sollen Waren - unter anderem Sneaker, Parfum, Handtücher - im Wert von 10.643 Euro unter falschen Namen bestellt haben. Die dadurch unzustellbaren Pakete gingen nicht zurück an die Versender, sondern landeten bei den inzwischen gefeuerten Postmitarbeiterinnen, die jedoch nur teilweise geständig waren.

Claudia Tröster, Kronen Zeitung

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Samstag, 31. Oktober 2020
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